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Arminias Marc Lorenz (r.) zirkelt den Ball an Braunschweigs Kapitän Dennis Kruppke vorbei. Philipp Riese (2.v.r.) und Manuel Hornig schauen zu. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Arminias Marc Lorenz (r.) zirkelt den Ball an Braunschweigs Kapitän Dennis Kruppke vorbei. Philipp Riese (2.v.r.) und Manuel Hornig schauen zu. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Arminia: Lorenz und Riese sind die Vorbilder

Die stattliche Zahl der Bankhalter sorgt für eine Verbesserung der Trainingsqualität

VON JÖRG FRITZ
06.08.2013 | Stand 06.08.2013, 15:43 Uhr

Bielefeld. Zum dritten Mal hintereinander in einem Pflichtspiel bot Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer in seiner Startelf nur Akteure aus der Aufsteigermannschaft auf. Die Neuzugänge haben einen schweren Stand.

Das Gedränge um einen Platz im 18er-Aufgebot für das nächste Meisterschaftsspiel am Sonntag um 13.30 Uhr in St. Pauli wird noch größer, da mit Jan Fießer und Johannes Rahn zwei Rekonvaleszenten sowie Christian Müller nach seiner Pokalsperre drei etablierte Akteure Ansprüche anmelden. Gegen Eintracht Braunschweig saßen zunächst Ersatzkeeper Jarno Peters, Jonas Strifler, Pascal Testroet, Stephan Salger, Felix Burmeister, Francky Sembolo und Oliver Petersch auf der Bank.

Drei aus dieser Gruppe müssten auf der Tribüne Platz nehmen, wenn sich Fießer, Rahn und Müller durch starke Trainingsleistungen für das St.Pauli-Spiel empfehlen sollten. Mit Sebastian Glasner, Philipp Heithölter, Patrick Mainka sowie den beiden Neuzugängen Jerome Propheter und Pascal Schmidt liegen fünf weitere ehrgeizige Spieler in Lauerstellung. "Natürlich wird es für das Wochenende erneut Härtefälle geben", sagt Krämer, der bei der Beantwortung der Personalfragen wieder schlaflose Nächte haben wird.

Vergangene Saison lange zweite Wahl

"Das Wohl der Mannschaft ist das Entscheidende. Teamsport bedeutet, sich dem Ziel der Gruppe unterzuordnen", argumentiert der DSC-Coach. Krämer verweist auf Marc Lorenz und Philipp Riese, die in der vergangenen Saison monatelang nur zweite Wahl waren. "Sie haben sich nie aufgegeben und sich ihre heutigen Stammplätze durch hartes Training erarbeitet." Weiterer Vorteil der Konkurrenzsituation: "Die Trainingsqualität der gesamten Truppe steigt durch den Ehrgeiz der Reservisten", sagt Krämer.

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