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Brasilien-Blog Über Arminias kommenden Star

OWL-Delegation entdeckt 11-Jährigen Ponte Preta

01.06.2013 | Stand 01.06.2013, 11:59 Uhr
Über Arminias kommenden Star - © Brasilien-Blog
Über Arminias kommenden Star | © Brasilien-Blog

Mission erfüllt. Die OWL-Delegation aus Unternehmern und
Fußball-Sachverständigen, die seit Sonntag in Brasilien unterwegs ist, ist fündig geworden. Mit Matheus Faro Reisky  haben die Scouts einen hervorragenden Torwart für den Neu-Zweitligisten Arminia Bielefeld gewonnen. Der junge Keeper spielt für seinen Verein Ponte Preta in der ersten brasilianischen Liga und ist dort der große Rückhalt seiner Mannschaft.

Besonders ausgeprägt ist seine Strafraumbeherrschung. Sein
Vorbild ist Manuel Neuer vom FC Bayern München, dessen Spiele er sich jeden Samstag ansieht. Alle Partien  der Bundesliga werden nämlich im brasilianischen Fernsehen übertragen.

"Der junge Mann hat Perspektive", lobt Jürgen Eckeberg, Fußball-Fan und Dauerkarten-Inhaber bei Arminia Bielefeld. "Von dem werden wir noch viel sehen in der Schüco-Arena." Dass der junge Mann erst 11 Jahre alt ist, ficht den Fußball-Fachmann nicht an. "Brasilianische Spieler reifen schneller", sagt er. Auch dass Brasilianer erst ab 16 Jahren unter Vertrag genommen werden dürfen, macht ihm keine Sorgen.

Matheus Faro Reisky. - © FOTO: PRIVAT
Matheus Faro Reisky. | © FOTO: PRIVAT

Denn die Verbindung nach OWL steht durch den Vater. Mauritius Reisky von Dubnitz ist Geschäftsführer des brasilianischen Tochterunternehmens der Warburger Holding NP Lighting.

Matheus  Oma  ist Österreicherin, sein Opa Deutscher, der Vater ist in Brasilien aufgewachsen. Angetan von den Transferplänen ist auch Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Bielefeld. Mit Matheus, wie ihn seine Fußballfans nennen, könnte Arminia wieder in die erste Liga aufsteigen, dann würden die DSC-Spiele in Brasilien gezeigt, Bielefeld und die Region
ringsum würden in Brasilien bekannt, und die ostwestfälische Wirtschaft hätte es leichter, in Brasilien Fuß zu fassen. Das nennt man wohl eine Win-Win-Situation.

Ach, übrigens: Matheus gibt es natürlich wirklich, er kickt in der ersten Liga der 11-Jährigen und sein Vager ist tatsächlich Brasilien-Chef der NP Lightingh. Nur das mit dem Transfer ist erstunken und erlogen. Aber nett wär's trotzdem.

Und deshalb: Wir bleiben dran.

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