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Arminia: Salger muss Belastungstest beim Abschlusstraining bestehen

Krämer verspricht gegen Halle engagierten Auftritt

26.04.2013 | Aktualisiert vor 0 Minuten |
Arminias Salger muss Belastungstest bestehen - © Arminia
Arminias Salger muss Belastungstest bestehen | © Arminia

Bielefeld (pep). "Alle gegen Halle", so lautet das Motto der Arminen und ihrer Fans vor dem Heimspiel gegen den Halleschen FC. "Alle" stimmt dabei nicht ganz. Es ist das erste Spiel nach dem "Doppel-Rot" in Heidenheim. Die gesperrten Fabian Klos und Marc Lorenz sind zum Zuschauen verurteilt.

Alle anderen aber, davon geht Stefan Krämer fest aus, "werden das Letzte aus sich herausquetschen, bis die rote Lampe angeht". Mag die 0:3-Niederlage wegen einiger strittiger und folgenschwerer Entscheidungen des Schiedsrichters auch etwas länger als sonst an den DSC-Profis genagt haben, der Blick ist nach vorn gerichtet. "Wir versuchen alle vier noch verbleibenden Spiele zu gewinnen", sagt Patrick Schönfeld. Dass sein Spezi Fabian Klos am Samstag, Anstoß 14 Uhr, in der Schüco-Arena fehlen werde, sei bitter: "Das tut weh, aber wir haben schon bewiesen, dass wir auch ohne ihn gewinnen können". Andere müssten jetzt in punkto Toreschießen in die Bresche springen. Zur Not spiele er – wie gegen Wiesbaden schon erfolgreich praktiziert – wieder einen Doppelpass mit Hille, meint Schönfeld und grinst dabei.

"Patsche" darf davon ausgehen, am Samstag in der Startformation zu stehen. Zwei Positionen muss Trainer Stefan Krämer zwangsläufig ändern. Für Fabian Klos dürfte Sebastian Glasner als zentrale Spitze auflaufen. "Wenn Stephan Salger fit ist, spielt er linker Verteidiger", betont Krämer. Voraussetzung sei, dass Salger das Abschlusstraining am Freitag mitmachen könne. Der Defensivspieler war am Mittwoch während eines Trainingsspiels bei einem Zweikampf mit Fabian Klos im Boden hängengeblieben. Das Sprunggelenk schwoll an. "Salger wird intensiv behandelt. Wir müssen abwarten, ob es klappt", sagt Krämer.

Sollte Salger nicht rechtzeitig auf die Beine kommen, gelten Phillip Riese, Christian Müller und Marcel Appiah als Alternativen für diese Position. Weiteren Wechselbedarf sieht Krämer grundsätzlich nicht. "Ich kann den Jungs, die in Heidenheim gespielt haben, keinen Vorwurf machen. Es könnte jedoch sein, dass wir aus taktischen Erwägungen noch die eine oder andere Änderung vornehmen", betont der DSC-Coach.

Linksverteidiger Stephan Salger (r.) kämpft um den Ball gegen den Darmstädter Danny Latza. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

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