Ex-Armine Janjic erwartet Euphorie auf der Alm

Gegenseitige Wertschätzung vor dem Heimspiel gegen Wehen-Wiesbaden

VON PETER BURKAMP
Ex-Armine Janjic erwartet Euphorie auf der Alm - © Arminia
Ex-Armine Janjic erwartet Euphorie auf der Alm | © Arminia

Bielefeld. Auf diese Rekordmarke würden die Fußballer vom SV Wehen Wiesbaden gern verzichten: Mit 18 Unentschieden stehen sie im deutschen Profifußball in der Statistik ganz weit vorn. Weiter vorn hätten die Remis-Könige aus Hessen auch in der 3. Liga platziert sein können, "wenn sie das eine oder andere Spiel mehr gewonnen hätten", glaubt Stefan Krämer. Arminias Coach schätzt den samstäglichen Gegner, Anstoß 14 Uhr (Live-Ticker bei nw-news.de), Schüco-Arena, hoch ein.

"Ich sehe Wehen spielerisch und vom Kader her mit den besten fünf der Tabelle auf Augenhöhe", sagt Krämer. Die Wertschätzung für den Kontrahenten beruht auf Gegenseitigkeit. Respektvoll spricht Wehens Trainer Peter Vollmann im Vorfeld der Partie vom DSC. "Arminia war die einzige Mannschaft, die uns in dieser Saison fußballerisch beherrscht hat." Allerdings habe seine Elf beim 0:1 im Hinspiel (Tor durch Johannes Rahn) auch eine schwache Leistung gezeigt, so Vollmann.

Mit Wehen-Wiesbaden, das seit zwei Spielzeiten im Vorfeld stets zu den Aufstiegskandidaten gezählt wurde, kehrt auch ein Ex-Armine zurück auf die Alm. Zlatko Janjic erwartet angesichts der Aufstiegschance "eine riesige Euphorie in der Bielefelder Mannschaft und auf den Rängen". Zwar habe er noch viele Freunde in der Stadt am Teuto, das Spiel sei für ihn jedoch nicht mehr "so besonders, da sich die Mannschaft mittlerweile stark verändert hat". Janjic, mit 14 Toren Wiesbadens bester Schütze, erwartet ein interessantes Duell mit Fabian Klos. "Er ist ein sehr robuster Spieler, der gut von seinen Mitspielern in Szene gesetzt wird", sagte der Offensiv-Allrounder dem Wiesbadener Kurier.

Manuel Hornig (am Ball) und die Arminen beherrschten in der Hinrunde ihren Gegner um den damaligen Kapitän und Ex-Arminen Zlatko Janjic. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Manuel Hornig (am Ball) und die Arminen beherrschten in der Hinrunde ihren Gegner um den damaligen Kapitän und Ex-Arminen Zlatko Janjic. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Der Respekt vor dem Gast ist da, das Selbstvertrauen ebenso. "Wehen ist gut, aber wir sind es auch", sagt Stefan Krämer. Arminias Trainer setzt auf den Charakter seiner Spieler. Ihre positive Mentalität hätten sie beim 6:0 in Maaslingen einmal mehr unter Beweis gestellt. "Pokal-Überraschungen passieren, wenn man keine Einstellung hat. Wir haben jedoch nichts anbrennen lassen und uns sehr gut präsentiert", lobte Krämer.

Auf neun Positionen hatte er seine Elf umgestellt. So viele Änderungen gegenüber dem Rostock-Spiel wird es am Samstag nicht geben. Möglich ist die eine oder andere taktische Variante, um dem Gegner adäquat zu begegnen.

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