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Arminia vergibt Sieg in der Schlussminute

Arminia Bielefeld - Preußen Münster 1:1

VON JÖRG FRITZ
09.03.2013 | Stand 09.03.2013, 18:29 Uhr |
Arminia vergibt Sieg

in der Schlussminute - © Arminia
Arminia vergibt Sieg
in der Schlussminute | © Arminia

Bielefeld. Dramatik pur am Samstag auf der ausverkauften Alm: Fast schien es, als ob das rassige Derby zwischen Arminia Bielefeld und Preußen Münster 1:1 (1:0) ausgehen sollte. Doch dann kam Bielefeld in der Schlussminute noch zu einem Elfmeter, den aber der eingewechselte Christian Müller verschoss. So blieb es beim Remis. Arminia verpasste den Sprung auf Platz zwei und die Preußen bleiben im Aufstiegsrennen.

Bundesligastimmung auf der Alm: 26.500 Zuschauer erhofften sich ein Drittliga-Spitzenspiel und wurden nicht enttäuscht. Gänsehaut pur schon bei der Choreo der Arminia-Fans. Vor der Südtribüne wurde eine riesige Bande aufgezogen. "Heute und für immer Sieger, Aufsteiger in diesem Jahr!", stand dort zu lesen. Es folgte ein blauer Konfettiregen - gigantisch.

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Die Tabelle

Trainer Stefan Krämer vertraute der Mannschaft der vergangenen Wochen und konnte auch Tom Schütz aufbieten, der am Freitag den Härtetest bestanden hatte. Härtefall war Marc Lorenz: Der Ex-Münsteraner schaffte es nicht in den 18er-Kader und musste auf der Tribüne Platz nehmen.

Waren die Gäste in der Anfangsviertelstunde noch das aktivere und spielerisch bessere Team, so änderte sich dies nach 20 Minuten komplett. Grund war der achte Saisontreffer von Sebastian Hille. Tim Jerat konnte seinen Mannschaftskameraden im gegnerischen Sechzehner freistehend bedienen. Den ersten Versuch konnte Preußens Keeper Masuch noch abwehren, beim zweiten war er machtlos. Dabei sah die Abwehr der Preußen nicht gerade glücklich aus. Da Karlsruhe zu diesem Zeitpunkt schon mit 2:0 in Burghausen führte, war Arminia bei diesem Spielstand gerade an Osnabrück auf Platz zwei vorbeigezogen.

- © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
| © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

In der Folge waren die Arminen deutlich bissiger, von den Münsteranern kam nach vorne kaum noch etwas Brauchbares. Eine Doppelchance für Bielefeld in der 43. Spielminute: Zunächst landete Salgers abgefälschter Schuss an der Querlatte, nur Augenblicke später scheiterte Hille aus kurzer Distanz am Pfosten. Dann endlich hatte Münsters Keeper Masuch das Leder sicher in seinen Händen.

Kampfbetonte zweite Halbzeit

Beide Teams gingen personell zunächst unverändert in den zweiten Durchgang. In der 47. dann die erste große Chance für die Preußen. Nach einem Eckball nahm Jens Truckenbrod die Kugel per Dropkick aus 22 Metern - Arminia-Keeper Patrick Platins parierte klasse. Auch in der 54. musste der DSC-Torwart bei einem Schuss von Dennis Grote aus neun Metern alles geben. Münster setzte alles auf eine Karte, Arminia ließ sich hinten zu sehr einschnüren. Das merkten die DSC-Fans und feuerten ihre Mannschaft noch intensiver an.

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