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Krämer hat bei Arminia noch große Ziele

Trainer verlängert seinen Vertrag bis 2015

VON PETER BURKAMP
08.03.2013 | Stand 08.03.2013, 16:10 Uhr |
Krämer hat mit Arminia

noch große Ziele - © Arminia
Krämer hat mit Arminia
noch große Ziele | © Arminia

Bielefeld. Das beherrschende Thema rund um die Alm, das Derby gegen Preußen Münster am Samstag, war in Bezug auf Personal und taktische Überlegungen schon hin und her diskutiert, da hieß es im Pressegespräch, Samir Arabi hätte noch eine Mitteilung zu machen. Frei nach dem Motto: Das Beste kommt zum Schluss, verkündete der sportliche Leiter, dass Stefan Krämer bleibt.

Die Nachricht von der Vertragsverlängerung des Trainers ist ein entscheidendes Signal. Nicht nur vor dem wichtigen Derby, sondern viel mehr für die Zukunft des Klubs. Nachdem Arabi verlängert hat, setzt nun auch der in der überregionalen Fußball-Szene interessant gewordene Trainer auf eine Zukunft bei und mit dem DSC Arminia. Sein Vertrag bis 2015 ist für die 2. und 3. Liga gültig.

Arabi lobte Krämers Arbeit und dessen Anteil an der "kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung der Mannschaft. Wir sind alle der Meinung, dass diese Entwicklung noch nicht zu Ende ist." Auch Geschäftsführer Marcus Uhlig attestierte dem Chefcoach einen "fantastischen Job" und zeigte sich froh, "dass wir jetzt Klarheit haben".

Nötige Zeit genommen

Stefan Krämer hat sich die nötige Zeit genommen, um sich zu entscheiden. Es ist davon auszugehen, dass seinem Wunsch, weiter mit seinen Co-Trainern Marco Kostmann und Michael Bauer zu arbeiten, entsprochen wird. Offenbar stimmt für ihn auch die gemeinsame Perspektive der Verantwortlichen. "Es waren sehr gute Gespräche. Ich bin froh, dass die Zusammenarbeit in genau dieser Konstellation weitergeht." Krämer war es wichtig, dass erkennbar ist und Konsens darüber herrscht, mit welchen Mitteln und in welchem Tempo die kurz bis mittelfristigen Ziele gemeinsam zu erreichen sind. Krämer möchte mit seiner Mannschaft vorwärts kommen. "Arminia gehört in die 2. Liga", lautet sein Credo.

Der 45-Jährige betonte zuletzt mehrfach, dass es ihm nicht um Geld gehe und er nicht der Typ für Ausstiegsklauseln sei. "Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig. Ich finde es spannend, auch ohne Netz und doppelten Boden zu arbeiten." Er sei dankbar und stolz, Trainer von Arminia Bielefeld zu sein – eben "Armine durch und durch". Die Bindung des im Umfeld und bei den Spielern beliebten Trainers ist ein weiterer, wichtiger Baustein auf dem Weg zur sportlichen Weiterentwicklung "Da muss noch eine Menge passieren. Das Gute ist, dass alle Leute, die jetzt bei Arminia beschäftigt sind, mit viel Leidenschaft und Interesse daran arbeiten, den Klub nach vorn zu bringen", betonte Samir Arabi.

Stefan Krämer ist stolz, Arminen-Trainer zu sein und will es auch weiter bleiben. - © ARCHIVFOTO: WEISCHE
Stefan Krämer ist stolz, Arminen-Trainer zu sein und will es auch weiter bleiben. | © ARCHIVFOTO: WEISCHE

Mehr als eine komplette Mannschaft steht bereits für die kommende Saison unter Vertrag. Dazu kommen die A-Jugendlichen Patrick Mainka, der auf Abruf für ein U-19-Länderspiel nominiert ist, und der talentierte Marvin Höner. Mit Tom Schütz und Keeper Patrick Platins laufen die Gespräche. Beide befinden sich in einer ähnlichen Situation wie Fabian Klos. Sie warten die weitere Entwicklung Arminias und des Transfermarktes ab. Samir Arabi nimmt’s gelassen: "Wir sind schon sehr weit, müssen aber auch nicht jetzt schon alle Transfermöglichkeiten ausschöpfen. Schließlich wollen wir die Mannschaft auch mit externen Spielern verstärken."Gut Ding will Weile haben. Das hat sich im Fall von Stefan Krämer bestätigt.

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