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Arminia will mit Dreier zur Weihnachtsfeier

Appiah oder Schütz spielen in der Innenverteidigung gegen Dortmund II

VON JÖRG FRITZ
08.12.2012 | Stand 08.12.2012, 12:03 Uhr
Arminia will mit Dreier zur Weihnachtsfeier - © Arminia
Arminia will mit Dreier zur Weihnachtsfeier | © Arminia

Bielefeld. Die Dramaturgie für das letzte Heimspiel des Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld in diesem Jahr ist festgelegt. Seit Donnerstagnachmittag läuft die Rasenheizung in der Schüco-Arena auf Hochtouren, um den Akteuren von Arminia und der U-23-Auswahl von Borussia Dortmund an diesem Samstag (14 Uhr) eine angemessene Spielfläche zu garantieren.

Mit einem Sieg gegen den Aufsteiger aus Dortmund, der beim 1:1 im Hinspiel zumindest spielerisch die stärkere Mannschaft war, wollen sich die Spieler des Tabellenvierten für 2012 von ihren Fans verabschieden. Im Anschluss daran findet in der Finca BarCelona die Weihnachtsfeier des Klubs statt. Ein Dreier würde sicherlich für eine noch gelöstere Stimmung bei allen Beteiligten sorgen.

Ein Erfolgserlebnis im vorletzten Meisterschaftsspiel 2012 ist für Trainer Stefan Krämer Pflicht. "Wir müssen mit aller Gewalt gewinnen, um in der Tabelle oben dran zu bleiben", lautet seine Forderung. Während der Woche wurde verstärkt der Torabschluss trainiert, da Krämer mit der Chancenverwertung zuletzt nicht einverstanden war. "Selbst beim 5:0-Testspielsieg beim Landesligisten Preußen Espelkamp während der Woche haben wir zu viele Möglichkeiten versiebt", moniert der Trainer. Krämer setzt auf Fabian Klos. "Zuletzt war er mehr Türöffner und Vorbereiter für seine Mitspieler als Sturmspitze. Er wird wieder treffen." Vielleicht schon an diesem Samstag.

Arminias Abwehrspieler Marcel Appiah (l.) im Duell mit dem Dortmunder Konstantin Fring. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arminias Abwehrspieler Marcel Appiah (l.) im Duell mit dem Dortmunder Konstantin Fring. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Personell muss der 45 Jahre alte Fußballlehrer Umstellungen in der Abwehr vornehmen. Die beiden Innenverteidiger Manuel Hornig und Felix Burmeister sind gesperrt. Rechtsverteidiger Dennis Riemer fällt bis zum Saisonende aus. Für diese Baustelle zeichnen sich nach Krämers Einschätzung zwei Lösungen ab. Marcel Appiah rückt an die Seite von Mannschaftskapitän Thomas Hübener in die Innenverteidigung. Die Position des rechten Verteidigers würde dann Sebastian Hille übernehmen." Plan B sieht vor, dass Appiah auf der rechten Abwehrseite bleibt und Tom Schütz neben Hübener spielt. "Christian Müller oder Philipp Riese würden dann neben Tim Jerat die Position des zweiten Defensivspielers im Mittelfeld einnehmen."

Krämers Strategie gegen Dortmund II basiert auf Erfahrungen aus dem Hinspiel. "Wir haben uns sehr schwergetan, weil wir zu passiv verteidigten. Wir müssen die taktisch gut geschulten Dortmunder von der ersten bis zur letzten Minute aktiv bekämpfen." Die vom Ex-Gütersloher David Wagner betreuten Gäste zeichneten sich zuletzt durch einige bemerkenswerte Resultate aus, als Auswärtssiege in Halle und Darmstadt erzielt wurden. Ein weiterer Dreier hätte zweifelsfrei negative Auswirkungen auf Arminias Weihnachtsfeier.

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