Für Trainer Stefan Krämer ist Torjäger Fabian Klos unverkäuflich. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Für Trainer Stefan Krämer ist Torjäger Fabian Klos unverkäuflich. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Klos ist für Krämer unverkäuflich

Verstärkungen eher unwahrscheinlich

Bielefeld (frz). Arminia Bielefelds Geschäftsführer Marcus Uhlig zählt zu den Funktionären, die in der Öffentlichkeit so gut wie nie Zwischenmeldungen zum Stand gewisser Projekte abgeben. Mit dieser Methode ist der 41-Jährige bisher sehr gut gefahren. Verständlich, dass Uhlig auch bei dem Thema über mögliche Verstärkungen in der Transferperiode vom 1. bis 31. Januar 2013 weder ein Ja noch ein Nein über die Lippen kommt.

"Wir beobachten den Markt", sagt Uhlig. "Gleichwohl gibt es auch gute Gründe, der derzeit gut spielenden Mannschaft weiterhin zu vertrauen", betont Uhlig, "zumal Philipp Heithölter nach seiner Achillessehnenoperation wieder zur Mannschaft zurückkehrt."

Wehre mich mit Händen und Füßen

Trainer Stefan Krämer wird in diesem Fall deutlicher. "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestimmen unser Handeln." Da das Geld bei Arminia für Neuverpflichtungen nicht auf der Straße liegt, kann der DSC nur aktiv werden, wenn aktuelle Spieler aus dem Aufgebot zu einem anderen Klub wechseln. "Dieser Trend ist derzeit aber nicht erkennbar", sagt Krämer. Entschieden wehrt sich Krämer gegen das Denkmodell, Torjäger Fabian Klos (10 Tore), dessen Vertrag im Juni 2013 ausläuft, im Januar zu einem anderen Verein für eine entsprechende Ablösesumme zu transferieren.

"Ich wehre mich mit Händen und Füßen gegen Pläne, Klos zu verkaufen. Er ist ein unverzichtbarer Leistungsträger. Sollte der Verein jedoch anderer Meinung sein, müsste ich mich den Bossen fügen." Krämer glaubt, auch mit dem aktuellen Kader in der Rückrunde zu bestehen. "Wir sind zwar nicht das beste Team der Liga, aber als mannschaftliche Einheit eine Größe."

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