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Bielefeld "Ich möchte diesen Kerl sehen"

INTERVIEW: Mutter des Hooligan-Opfers über Glück, Genesung und harte Strafen

03.11.2012 | Stand 03.11.2012, 01:28 Uhr |
Mutter des Hooligan-Opfers:

"Möchte diesen Kerl sehen" - © Bielefeld
Mutter des Hooligan-Opfers:
"Möchte diesen Kerl sehen" | © Bielefeld

Bielefeld. Mit erheblicher Wucht soll der Espelkamper Fußball-Hooligan Philipp G. am 5. Mai 2012 mit 12 Begleitern aus der Ultra-Szene an der Jöllenbecker Straße gegen die Köpfe zweier friedlicher Werder-Bremen-Fans eingetreten haben. Der 26-jährige Malte K. aus dem Kreis Lüneburg überlebte die beispiellose Attacke, wie berichtet, nur knapp. Maltes Mutter Birgit sprach mit der NW über die schreckliche Zeit nach dem Angriff, Hoffnung für die Zukunft und den Strafprozess, der am 5. November in Bielefeld beginnt.

Frau K., in wenigen Tagen startet der Prozess gegen elf Fußball-Gewalttäter, die ihren Sohn fast getötet haben. Wie geht es ihm heute – sechs Monate danach?
BIRGIT K.: Malte geht wieder jeden Tag in sein Büro. Nach seiner Wiedereingliederungsphase kann er seit wenigen Wochen wieder voll arbeiten (Anm. d. Red.: als Kaufmann für Bürokommunikation). Er sagt, es macht ihm keine Mühe.

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