Arminias Torschütze Johannes Rahn (l.) im Zweikampf mit dem Wehener Nico Herzig. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arminias Torschütze Johannes Rahn (l.) im Zweikampf mit dem Wehener Nico Herzig. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Arminia Bielefelds Rahn ist wieder der Alte

Außenbahnspieler erzielt in Wiesbaden sein erstes Saisontor

VON JÖRG FRITZ

Wiesbaden. Johannes Rahn zählt nicht zu den extrovertierten Typen, die mit großen Tamtam auf Erfolge reagieren. Arminia Bielefelds Außenbahnspieler zählt eher zu den ruhigeren Typen, die besonnen auf positive als auch negative Ereignisse reagieren.
Am Samstag in Wiesbaden erlebte der 26-Jährige einen wunderschönen Tag. "Ich bin überglücklich, dass mir der Siegtreffer gelang", meinte Rahn zu seinem wichtigen Tor in der achten Minute. Nach einer Ecke von Tom Schütz verlängerte Fabian Klos den Ball mit dem Kopf zu Johannes Rahn, der nur noch den Fuß hinhalten musste.

"Dieser Treffer wird mir sicherlich viel Selbstvertrauen geben", glaubt der Torschütze, der bereits bei der 0:1-Niederlage gegen Rostock mit einem Lattenknaller fast getroffen hätte.
In den vergangenen Monaten hatte Rahn mit erheblichen Knieproblemen zu tun, die ihn sportlich weit zurückwarfen. In 21 Drittligaspielen des Jahres 2011 traf Rahn acht Mal für Arminia und führte die interne Torjägerliste mit großem Vorsprung an. 2012 ging es für Rahn wie verhext zu. In der Rückrunde der Spielzeit 2011/2012 traf er nur noch einmal beim 3:2-Sieg gegen Darmstadt 98. Mit neun Treffern war er gemeinsam mit Eric Agyemang dennoch bei 31 Einsätzen zweitbester DSC-Goalgetter hinter Fabian Klos (10).

Dass Arminia nach dem 1:0 in Wiesbaden den Sprung auf Relegationsplatz drei schaffte, war für Rahn ein weiteres Erfolgserlebnis. "Jetzt beißen wir uns oben bis zur Weihnachtspause fest und lassen nicht mehr los", verkündete Arminias Spieler des Tages ein wenig euphorisiert seine persönlichen Zielvorstellungen. Und wenn Rahn weitere Tore folgen lässt, könnte seine Rechnung am Ende tatsächlich aufgehen.

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