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Arminias sportlicher Leiter Samir Arabi (r.) und Geschäftsführer Marcus Uhlig. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arminias sportlicher Leiter Samir Arabi (r.) und Geschäftsführer Marcus Uhlig. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Arabi liebäugelt mit Verlängerung bei Arminia

Vertrag läuft im Februar aus / Hübener und Riemer wieder fit

VON JÖRG FRITZ
03.10.2012 | Stand 02.10.2012, 19:47 Uhr

Bielefeld. Auf Arminia Bielefelds sportlichen Leiter Samir Arabi kommt in den nächsten Wochen eine Menge Arbeit zu. Zum 30. Juni 2013 laufen gleich 14 Spielerverträge aus. Vordergründig steht aber sein Kontrakt im Mittelpunkt. "Mein Vertrag endet im Februar", verrät der 33 Jahre alte Funktionär.

Natürlich hält sich der gebürtige Aachener bei allen Fragen, die sich mit seiner Person beschäftigen, merklich zurück. "Es geht nicht nur um Einzelpersonen", sagt Arabi. "Vielmehr haben wir uns bemüht, neue Strukturen bei Arminia aufzubauen. Wir haben gewisse Dinge angestoßen. Und ich verspüre in diesem Job immer noch großen Spaß." Diese Worte lassen keinesfalls auf einen Wechsel zu einem anderen Klub schließen.

Das Vertragsende im Februar hält Arabi für "eine faire Lösung für beide Seiten. Im Falle einer Trennung hat der neue Manager genügend Zeit bei der Personalplanung für die neue Saison." Arabis erster Ansprechpartner bei Arminia ist Geschäftsführer Marcus Uhlig. "Wir reden täglich zusammen", so Arabi.

Weder in seiner Angelegenheit noch in den Fällen von Patrick Platins, Stefan Ortega, Tom Schmidt, Dennis Riemer, Marcel Appiah, Felix Burmeister, Tom Schütz, Tim Jerat, Johannes Rahn, Patrick Schönfeld, Olcay Turhan, Fabian Klos, Christopher Kullmann und Eric Agyemang werde Arabi ein Zeitfenster für Verhandlungen bekannt geben. "Wir würden uns nur unnötigerweise unter Druck setzen", argumentiert der sportliche Leiter. Gleichwohl betont er aber auch, möglichst schnell mit Fabian Klos zu verlängern. "Er ist ein Eckpfeiler im Team, hat aber durch seine zahlreichen Tore die Begehrlichkeiten anderer Klubs geweckt."

Kopfschütteln herrscht bei allen Verantwortlichen über die NDR-Gerüchte, die Arminias Trainer Stefan Krämer mit dem Zweitligisten FC St.Pauli in Verbindung bringen. "Eine nervige Nullnummer, die nur unsere wertvolle Zeit kostet", sagt Geschäftsführer Marcus Uhlig. "Völlig irrelevant", meint Stefan Krämer. "Solche Nachrichten sorgen nur für Unruhe", lautet Krämers Bewertung dieser Spekulation. Nach Informationen dieser Zeitung ist allerdings Arminias Ex-Trainer Michael Frontzeck tatsächlich ein heißer Kandidat an der Reeperbahn.

Vor dem Spiel am Samstag gegen Hansa Rostock kann Krämer bis auf Philipp Heithölter aus dem Vollen schöpfen. "Auch Dennis Riemer und Thomas Hübener, die in Darmstadt verletzungsbedingt fehlten, absolvierten gestern die beiden Trainingseinheiten", berichtet der DSC-Coach.

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