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Hornig springt in die Aminia-Startelf

Gegen Chemnitz setzt Trainer Krämer auf personelle Veränderungen

VON KATHARINA BÄTZ
25.09.2012 , 11:00 Uhr
Arminia: Hornig springt gegen Chemnitz

in die Startelf - © ARMINIA
Arminia: Hornig springt gegen Chemnitz
in die Startelf | © ARMINIA

Bielefeld. Nach der desaströsen 0:4-Pleite im Derby gegen Preußen Münster ist die Katerstimmung bei Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer längst vorbei. "Wir kommen Dienstagabend zurück – zu 100 Prozent", sagt er voller Zuversicht vor dem heutigen Heimduell gegen den Tabellenachten Chemnitzer FC um 19 Uhr in der Schüco-Arena.

Die Startaufstellung wird Krämer nach der Partie in Münster verändern, soviel ist klar. Neben Fabian Klos wird mit Pascal Testroet oder Eric Agyemang eine zweite Sturmspitze auf Torjagd gehen. Auch Philipp Riese könnte von Beginn an spielen. Definitiv fest steht der Einsatz von Abwehrspezialist Manuel Hornig. Er war in Münster erst in der 61. Minute zum Zug gekommen und deswegen nicht nur über den Spielverlauf sondern auch seine kurze Einsatzzeit enttäuscht gewesen.

Gegen Chemnitz steht Hornig unter anderem wegen seiner enormen Zweikampfstärke auf dem Platz. Die ist dringend notwendig, denn beim Westfalen-Derby hatte die Arminia "keine Zugriffe in Zweikämpfe bekommen und zu passiv verteidigt", so Krämer, der seine Aufstellung "aus unterschiedlichen Gründen" verändern will.
Dabei ist es für den Coach weniger entscheidend, wer von Beginn an auf dem Spielfeld steht.

Manuel Hornig (l.) behauptet sich im Duell mit einem Offenbacher. Heute ist er gegen Chemnitz gefordert. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Manuel Hornig (l.) behauptet sich im Duell mit einem Offenbacher. Heute ist er gegen Chemnitz gefordert. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

"Nicht das Personal, sondern die Reaktion der Spieler wird heute entscheidend sein." Und diese komme "auf jeden Fall". Hoffnung macht die Statistik aus der vergangenen Saison: Nach einem 0:5-Debakel in Unterhaching Anfang April musste die Arminia wenig später gegen Chemnitz ran. Ergebnis: 3:1.

Krämer und sein Team wollen mit einem Sieg gegen Chemnitz auch ihre Fans versöhnen. "Ich habe Verständnis dafür, wenn sie nach einem solchen Spiel wie gegen Münster sauer sind", sagt der Coach.

Allerdings dürften die Fans die Gesamtsituation nicht aus dem Blick verlieren. Krämer: "Wir stehen mit 20 Punkten aus 10 Spielen auf Platz drei der Tabelle und haben einen Zwei-Punkte-Schnitt. Wenn mir das vor der Saison jemand gesagt hätte, hätte ich ihn zum Arzt geschickt."

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