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Arminia auf der Suche nach dem Kampfgeist

Trainer Krämer fordert Reaktion nach Derby-Niederlage

VON ANDREA SAHLMEN
24.09.2012 | Stand 24.09.2012, 17:29 Uhr |
Arminia auf der Suche

nach dem Kampfgeist - © ARMINIA
Arminia auf der Suche
nach dem Kampfgeist | © ARMINIA

Bielefeld. Die Wetterlage während des Trainings am Montagmorgen drückte die Stimmungslage der Mannschaft von Drittligist Armina Bielefeld deutlich aus. Starke Wolken und immer wieder ein Regenschauer verdrängten die Sonne am Himmel, was im übertragenen Sinn bedeutete: Die gute Laune und Leichtigkeit der vergangenen Wochen war etwas Tristesse und intensivem, zweikampforientiertem Training gewichen.

Nach dem verlorenen Westfalen-Derby bei Preußen Münster konnte man der Mannschaft den Schock des Debakels durchaus noch anmerken, obwohl niemand an der Friedrich-Hagemann-Straße zurückblicken mochte. Viel lieber schaute auch Coach Stefan Krämer im Video-Interview mit nw-news.de auf die nächste Partie: "Dort müssen wir eine Reaktion zeigen".

Als Ziel für das Flutlichtspiel in der Schüco-Arena Dienstagabend um 19 Uhr nennt der Arminen-Trainer auch eine Wiedergutmachung für die Fans: "Wir wissen alle, dass wir ganz viele Fans enttäuscht haben. Denen ein Stück weit zurückzugeben, das ist unser Ziel." Dafür könne er garantieren, dass die Mannschaft brennen, in jedem Zweikampf hängen und mehr Laufen werde, so Krämer.

Änderungen in System und Personal

Mit welchem Spielsystem und Personal Arminia Bielefeld gegen Chemnitz antreten will, ist noch nicht klar. Krämer verrät jedoch, dass es auf jeden Fall Änderungen geben wird: "Das ist der Leistung in Münster, der Taktik und der Belastung geschuldet." Wahrscheinlich sei sogar ein System mit zwei Stürmern, wie Trainer-Krämer berichtet.

Der Coach warnt allerdings davor, den Sieg oder die Niederlage nicht in personellen Entscheidungen zu suchen, denn: "Nicht die Auf-, sondern die Einstellung entscheidet das Spiel". Neben den Langzeitverletzten Christopher Kullmann und Philipp Heihölter fällt jedoch kein anderer Spieler aus. Krämer hat also (fast) freie Auswahl beim Aufstellen seiner Elf.

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