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Felix Burmeister (m.) setzt sich im Kopfballduell gleich gegen vier Hamburger durch. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Felix Burmeister (m.) setzt sich im Kopfballduell gleich gegen vier Hamburger durch. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Im Tennis und Fußball immer auf der Höhe

Arminia Bielefelds Burmeister wartet auf den ersten Torerfolg in der Meisterschaft

VON JÖRG FRITZ
02.08.2012 | Stand 01.08.2012, 20:41 Uhr

Bielefeld. Im Tennis ist Felix Burmeister die unangefochtene Nummer eins beim Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld. Niemand kann dem 22 Jahre alten Abwehrspieler auf dem roten Sand das Wasser reichen. Weder Tischtennis-Ass Johannes Rahn noch Philipp Heithölter, Patrick Platins oder Tom Schütz gelang jemals ein Sieg gegen den gebürtigen Würzburger, dessen großes Vorbild Roger Federer ist.

Auch auf dem Rasen hat sich Burmeister, der in der zweiten Saison für Arminia Bielefeld spielt, etabliert. Der Blondschopf hat sich neben Thomas Hübener einen Stammplatz in der Innenverteidigung erarbeitet. "Dort fühle ich mich wohl", meint Burmeister, der bei Hannover 96 II häufig im defensiven Mittelfeld eingesetzt wurde und elf Tore in der Regionalliga in zwei Spielzeiten erzielte.

Auf einen Torerfolg für Arminia in Meisterschaftsspielen wartet der Junggeselle aber immer noch. "Es wird langsam Zeit", sagt der Abwehrspieler, der lediglich zweimal im Westfalenpokal für den DSC traf und ein Tor im Testspiel gegen den FC Valencia erzielte.
Bereits als Siebenjähriger machte der Armine im niedersächsischen Celle eine Bekanntschaft mit einem Kumpel, der heute noch sein engster Freund ist. Konstantin Rausch, 16 Tage jünger als Burmeister, kreuzte damals seinen Weg. "Wir waren häufig Gegner in unterschiedlichen Mannschaften, ehe wir dann bei den Junioren von Hannover 96 in einem Team spielten", erzählt der 22-Jährige.

120 Bundesligaspiele absolviert

Vier Jahre lang bildeten die Beiden eine Wohngemeinschaft, "die prima funktionierte", so Burmeister. Sportlich hat Rausch bislang den größeren Sprung nach vorne gemacht. "Es ist schon eine Leistung, in diesem Alter 120 Bundesligaspiele absolviert zu haben", beschreibt Burmeister anerkennend den Durchbruch seines Freundes, der sich häufig Spiele in der Schüco-Arena angeschaut hat.

Die Perspektivlosigkeit in Hannover ("Drei Spieler standen bei den Profis vor mir auf der gleichen Position") führte vor einem Jahr zu seinem Wechsel nach Bielefeld. "Ich wollte bei einem höherklassigen Klub mit Perspektive spielen und einen Stammplatz erkämpfen", lautete seine Zielsetzung, die als gelungen bezeichnet werden muss. Jetzt hofft er auf weitere Erfolge mit Arminia im zweiten Drittligajahr und ist fest davon überzeugt, dass am Freitag (19 Uhr) ein Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken herausspringt. Nicht zu vergessen seine lupenreine Tennisbilanz: Sie soll natürlich fortgesetzt werden.

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