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Bangen bei Arminia um Hübeners Einsatz

Krämer in Dortmund mit 4:4:2-System

28.07.2012 | Stand 27.07.2012, 19:54 Uhr |
Arminia bangt um Hübeners Einsatz - © ARMINIA
Arminia bangt um Hübeners Einsatz | © ARMINIA

Bielefeld. Rund 2.000 Fans des DSC Arminia Bielefeld werden ihre Mannschaft an diesem Samstag nach Dortmund begleiten, wenn im altehrwürdigen Stadion Rote Erde um 14 Uhr (Live-Ticker bei nw-news.de) das Meisterschaftsspiel beim Drittliga-Aufsteiger Borussia Dortmund II auf dem Programm steht.

Da die Gastgeber mit rund 3.000 BVB-Anhängern rechnen, die die Mannschaft von Trainer David Wagner unterstützen wollen, ist mit einer stattlichen Besucherzahl von 5.000+ auszugehen.

Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer hat erneut die Qual der Wahl bei der Mannschaftsaufstellung, "weil", so der Trainer, "sich beim 1:1 im Freundschaftsspiel gegen den FC Valencia einige weitere Spieler für die Startformation angeboten haben." Fakt ist, dass Philipp Heithölter auf keinem Fall zum Aufgebot gehören wird. Der Mittelfeldspieler verspürt schon seit einiger Zeit Schmerzen an seiner Achillessehne und ist derzeit bei einem Spezialisten in Hildesheim in Behandlung.

Gegen Valencia eine Wadenverletzung zugezogen

Bangen müssen die Arminen um den Einsatz von Mannschaftskapitän Thomas Hübener, der sich gegen Valencia eine Wadenverletzung zugezogen hatte. "Wir werden daher mit einem 19er-Aufgebot nach Dortmund fahren", sagt Krämer, der erst kurz vor dem Anstoß entscheiden wird, ob Hübener einsatzfähig ist. Arminias Abwehrchef hingegen verbreitet Optimismus. "Das wird schon hinhauen", meinte der 30-Jährige, der am Freitag nur ein Lauftraining absolvierte. Sollte Hübener ausfallen, würde Marcel Appiah in der Innenverteidigung neben Felix Burmeister spielen und Dennis Riemer auf der rechten Abwehrseite auflaufen.

Arminias Abwehrchef Thomas Hübener (r.) im Luftkampf mit dem Aachener Sascha Rösler. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Arminias Abwehrchef Thomas Hübener (r.) im Luftkampf mit dem Aachener Sascha Rösler. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Erstmals nach seiner Sprunggelenkoperation gehört Manuel Hornig wieder zum Aufgebot der Arminen. "Ich fühle mich schon sehr gut", meinte der 29 Jahre alte Blondschopf, der jeweils eine Halbzeit gegen den FC Valencia und BV Cloppenburg zum Einsatz kam. "In Dortmund wird Hornig möglicherweise als Einwechselspieler zum Einsatz kommen", sagt sein Trainer, der Hornigs Präsenz auf dem Platz als "sehr wichtig" beschreibt. Taktisch liebäugelt Krämer in Dortmund mit einem 4:4:2-System, für das Neuerwerbung Pascal Testroet als zweiter Stürmer neben Fabian Klos nach starken Trainingsleistungen infrage kommt. Krämer: "Es gibt im Angriff noch andere Kombinationsmöglichkeiten. Ich habe den Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen."

Die voraussichtliche Aufstellung:
Platins – Appiah, Hübener, Burmeister, Salger – Hille, Schütz, Jerat, Rahn – Klos, Testroet.

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