Arminia will gegen Aachen ans Limit gehen

Arminia will gegen Aachen ans Limit gehen - © ARMINIA
Arminia will gegen Aachen ans Limit gehen | © ARMINIA

Bielefeld (pep). Arminias Auftaktgegner Alemannia Aachen und die beiden Mitabsteiger Karlsruher SC und Hansa Rostock sind die großen Favoriten für den Aufstieg in die 2. Liga. Aachen und der KSC wurden von den Drittliga-Trainern in einer Umfrage des Kicker 19 Mal genannt. Dahinter folgten Rostock (16) und Heidenheim (12).
 
Den DSC erhoben lediglich Christian Benbennek (Babelsberg) und Frank Schmidt (Heidenheim) in den Kreis der Aufstiegskandidaten. Das sehr zurückhaltende Votum für die eigene Mannschaft berührt Stefan Krämer nicht. "Uns auf der Uhr zu haben nach Platz 13 in der Vorsaison und unspektakulären Neuzugängen, ist schon mutig", sagt Arminias Trainer.

Andererseits dürfe man nicht vergessen, "dass wir uns mit dem Fußball, den wir seit vergangenem September spielen, auch Respekt verschafft haben". Daran, ob Arminia möglicherweise die Rolle einer Überraschungsmannschaft spielen kann, mag Krämer keinen Gedanken verschwenden. "Ich konzentriere mich immer auf das nächste Spiel."

Grundsätzlich traut Krämer seiner Mannschaft viel zu. "Wenn wir ans Limit gehen, können wir jede Mannschaft in der Klasse schlagen. Wo wir am Ende landen, hängt also wesentlich davon ab, wie oft wir unsere Grenzen erreichen werden", erklärt der Coach des "schlafenden Riesen", wie der designierte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig den DSC bezeichnet hat.

Arminias Rechtsverteidiger Dennis Riemer im Duell mit einem Braunschweiger. - © FOTO: WEISCHE
Arminias Rechtsverteidiger Dennis Riemer im Duell mit einem Braunschweiger. | © FOTO: WEISCHE

Eine Bielefelder Mannschaft im oberen Grenzbereich soll Titelanwärter Alemannia Aachen am Freitag erleben. Zum Heimauftakt in der Schüco-Arena, Anstoß 20.15 Uhr, zu dem mehr als 15.000 Fans erwartet werden, wird der DSC-Coach seine Spieler mit Sicherheit nicht besonders motivieren müssen.

In den letzten Tagen vor dem Saisoneröffnungsspiel arbeiten Trainer und Mannschaft am Feinschliff. So wird Krämer seine Spieler auf die Aachener Eigenheiten vorbereiten, die ihm bei seinen Beobachtungen aufgefallen sind. Ein zweiter Aspekt des Trainingsprogramms bis Freitag betrifft die Verbesserung des eigenen Spiels. Drittens wird das Trainergespann genau hinschauen und sich letzte Eindrücke verschaffen, um die für das Aachen-Spiel bestmögliche Startelf zu nominieren.

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