Arminia feiert Einzug in den DFB-Pokal

Arminia Bielefeld - FC Bad Oeynhausen 6:0 (1:0)

VON DENNIS ROTHER
DIe Arminia-Fans feiern das 6:0 ihrer Mannschaft gegen Bad Oeynhausen und den Einzug in den DFB-Pokal. - © FOTO: HORSTMANN
DIe Arminia-Fans feiern das 6:0 ihrer Mannschaft gegen Bad Oeynhausen und den Einzug in den DFB-Pokal. | © FOTO: HORSTMANN
Arminia feiert Einzug 

in den DFB-Pokal - © ARMINIA
Arminia feiert Einzug
in den DFB-Pokal | © ARMINIA

Bielefeld. Großer Jubel beim DSC Arminia: Durch einen verdienten 6:0-Sieg gegen den FC Bad Oeynhausen ist der Bielefelder Drittligist ins Westfalenpokal-Finale eingezogen und sichert sich damit für die nächste Saison einen Startplatz in der Hauptrunde des DFB-Pokals. Mann des Tages war Sturmtank Fabian Klos (27., 46., 63.), der sich in Gala-Form präsentierte und einen Dreierpack schnürte. Dazu trafen Felix Burmeister (68.), Marc Rzatkowski (70.) und Stefan Langemann (79.). "Ein gutes Spiel, ich bin zufrieden - aber wir müssen jetzt nicht "Halleluja" rufen", meinte DSC-Coach Stefan Krämer.

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen die Arminen besonders in der zweiten Hälfte mächtig ins Rollen und hätten bei konsequenterer Chancenauswertung zweistellig gewinnen können. Die Gäste hielten sich über weite Strecken wacker, der Klassenunterschied vom Sechst - zum Drittligisten wurde nach der Führung der Hausherren aber mehr als deutlich.

Dabei begann der FCO vor über 6.000 Zuschauern in der Schüco-Arena gut: Rund eine halbe Stunde gestaltete die Elf von Trainer Rolf Kuntschik die Partie ausgeglichen. Den Bielefeldern fehlten die spielerischen Mittel, um das Defensiv-Bollwerk der Gäste zu knacken. Immer wieder setzten die Oeynhausener zudem offensive Nadelstiche mit schnellen Pässen in die Spitze. Arminias Trainer Krämer sah "taktisch sehr gut eingestellte Gegner. Da musste man erstmal den Widerstand brechen."

Gleich die erste Chance nutzte dann allerdings Fabian Klos zum 1:0: Steilgeschickt von Alexander Krük, bugsierte der Stürmer das Leder rechts unten in die Maschen. Kurz darauf hätten Patrick Schönfeld (32.) und Alexander Krük (45.) bereits erhöhen können, scheiterten aber an Oeynhausens bestem Akteur, Keeper Armin Straßner.

Direkt nach dem Seitenwechsel dann dennoch die kalte Dusche für den FCO: Klos schob von halblinks überlegt zum verdienten 2:0 ein. Die Partie wurde in der Folge zu einem Trainingsspiel unter Wettbewerbsbedingungen. Arminia drückte weiter, die Gäste bauten ab. In der 63. Minute erzielte Klos mit seinem dritten Tor das 3:0. Burmeister traf rund 20 Minuten vor Abpfiff zum 4:0, ehe Marc Rzatkowski mit einem sensationellen Heber im Stil von Ausnahmefußballer Lionel Messi aus 20 Metern sofort nach Wiederanstoß auf 5:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Stefan Langemann, der einen Querpass am zweiten Pfosten abstaubte. "Dennoch ein großes Abenteuer, ein Riesen-Erlebnis für uns", konstatierte Oeynhausens Coach Rolf Kuntschik.

"Oh, wie ist das schön", hallte es nach dem Abpfiff minutenlang durch die Alm. Neben dem Einzug in den DFB-Pokal freute sich der DSC zudem über rund 110.000 Euro Prämie. Im zweiten Halbfinale des Westfalen-Pokals stehen sich morgen Preußen Münster und der SC Verl gegenüber.

Arminia: Ortega - Hübener, Burmeister, Krük, Riemer (46. Appiah) - Schütz, Schönfeld, Rzatkowski, Hille (65. Langemann) - Agyemang (52. Kullmann), Klos.

Bad Oeynhausen: Straßner - Müller, Kuhlmann (53. Mespe), Schusstzik, Steffen, Teinert, Mohammad, Göhnert, Kaya (37. Tomea), Hermann (81. Kulynycz), Koberstein.

Tore: 1:0 (27.), 2:0 (46.) und 3:0 (63.) Klos, 4:0 (68.) Burmeister, 5:0 (70.) Rzatkowski, 6:0 (78.) Langemann.

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