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Arminia-Trainer Krämer verlangt bessere Abwehrarbeit

DSC am Samstag in Wiesbaden

VON RAINER KLUSMEYER
10.02.2012 | Stand 09.02.2012, 21:01 Uhr |
Felix Burmeister - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Felix Burmeister | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

Bielefeld. Sechs Spiele der Dritten Liga sind für das anstehende Wochenende wegen zu schlechter Platzverhältnisse abgesagt – der DSC Arminia aber tritt heute Mittag die Fahrt zum SV Wehen-Wiesbaden an. Dort soll nach Auskunft der Verantwortlichen des Vereins aus der hessischen Landeshauptstadt die Austragung nicht gefährdet sein. Lästermäuler behaupten, die Bielefelder seien über diese Perspektive besonders erfreut: Nur so können sie nach endlos langer Zeit mal wieder einen Spitzenplatz einnehmen. Den in der Hitparade der ausgetragenen Saisonspiele 2011/12, in der außer den Arminen demnächst nur noch der 1. FC Saarbrücken, SV Babelsberg und Werder Bremen II die Maximalzahl 25 erreicht haben werden.

Diese an sich wenig bedeutungsvolle Statistik zeigt dennoch auf, wie wichtig es für die Mannschaft von Stefan Krämer wäre,den ein oder anderen Zähler aus Wiesbaden mitzubringen. Denn die vermeintlich auf Sicherheitsabstand liegende Kellerkonkurrenz hat noch Nachholmöglichkeiten, den Zählerstand aufzustocken.

"Wir fahren dorthin, um zu gewinnen", sagt dann auch Stefan Krämer. Des Arminen-Trainers kämpferische Herangehensweise gehört zum Einmaleins der Übungsleiter-Philosophie und wird, zumindest nach außen, wenig beeinträchtigt durch etwaige Misserfolgserlebnisse. Geärgert aber haben Krämer die bisherigen Resultate des Jahres 2012 (1:3, 3:2, 1:3) schon – wegen der "Vielzahl der Gegentore", speziell bei Eckbällen und Freistößen .

Krämer fordert mehr Konzentration und Mut

Einer der Trainingsschwerpunkte in dieser Woche war entsprechend das Defensivverhalten bei Standards. "Bei der Arbeit gegen den ruhenden Ball müssen wir deutlich besser werden", meint Krämer, der von seinen Spielern für die Partie in Wiesbaden (Samstag, 14.00 Uhr) eine Steigerung in Sachen "Konzentration und Mut" verlangt. Die diese Forderung unterstützenden Trainingsinhalte vermittelte Krämer am Donnerstag allen Spielern: Die leicht angeschlagenen Tom Schütz, Thomas Hübener und Tim Jerat gaben Entwarnung.

Fehlen wird im Spiel beim SV Wehen-Wiesbaden also nur Manuel Hornig, der sich gegen Sandhausen eine Gelbsperre einhandelte. Die – zuletzt sowieso wackelnde – Innenverteidigung muss neu formiert werden. "Es gibt mehrere Varianten", sagt Krämer: "Die wahrscheinlichste ist eine mit Felix Burmeister." Egal mit wem – am wichtigsten ist dem Coach, dass sich seine Mannschaft in Wiesbaden "mit allem, was wir haben, gegen einen Negativlauf wehrt".

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