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Für Arminia-Trainer Krämer muss die Null wieder hinten stehen

Trautmanns illustre Vergangenheit

VON JÖRG FRITZ
07.02.2012 | Stand 07.02.2012, 00:16 Uhr
Schiedsrichter-Assistent Stefan Trautmann (l.) und Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Schiedsrichter-Assistent Stefan Trautmann (l.) und Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Bielefeld. Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer muss seine Abwehr am Samstag beim Auswärtsspiel in Wehen (14 Uhr) erneut umstellen. Manuel Hornig sah gegen den SV Sandhausen (1:3) die fünfte Gelbe Karte und muss daher ein Spiel aussetzen. Mannschaftskapitän Markus Schuler, der gegen Drittliga-Tabellenführer SV Sandhausen gelbgesperrt fehlte, kehrt hingegen wieder ins DSC-Aufgebot zurück. Krämer: "Auf Hornigs Position sind wir gut besetzt. Felix Burmeister, Marcel Appiah und auch Markus Schuler können als Innenverteidiger eingesetzt werden."

Bis zum Spiel in Wehen wird sich der 44 Jahre alte Fußballlehrer mit einer Stabilisierung seiner Defensivformation beschäftigen. Dass erneut Standardsituation im Spiel gegen Sandhausen zu Gegentoren führten, ärgert ihn doch sehr. "Wir müssen endlich einmal wieder zu Null spielen", fordert Arminias Trainer in Anbetracht von acht Gegentoren in drei Meisterschaftsspielen. "Trotz unserer offensiven Spielausrichtung müssen wir als Basis zunächst unser Tor schützen."

Diese taktische Vorgabe, die einst Huub Stevens in Schalke kreierte ("Die Null muss hinten stehen") bestimmt das Trainingsgeschehen in dieser Woche. "Wir probieren bei Standardsituationen jetzt die Raumdeckung aus", sagt Krämer. "Bislang verspüren wir bei Eckbällen und Freistößen zittrige Knie wie Butter."

Sportartikel verkauft

Schiedsrichter-Assistent Stefan Trautmann, der am Samstag Arminias sportlichen Leiter Samir Arabi nach zu offensichtlicher Kritik an einer Entscheidung des Referees Harm Osmers bei seinem Chef anschwärzte, - Arabi wurde zur Strafe auf die Tribüne verbannt - musste im Frühjahr 2005 seine eigene hoffnungsvolle Schiedsrichterkarriere (21 Erst-, 32 Zweitligaeinsätze) abrupt beenden.

Der DFB trennte sich von dem Hannoveraner, nachdem bekannt geworden war, dass er via Internet Sportartikel von Adidas verkauft hatte, die er als Angestellter des DFB günstiger erworben hatte. Bis dahin hatte Trautmann in der Abteilung Schiedsrichter beim DFB gearbeitet. Als Unparteiischer kommt der 39-Jährige in der Regel nur noch in der 3. Liga und Regionalliga zum Einsatz. Arabi muss für sein Verhalten mit einer Geldstrafe durch den DFB rechnen.

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