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Neuzugang Christopher Kullmann will seine Kopfballstärke zeigen. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Neuzugang Christopher Kullmann will seine Kopfballstärke zeigen. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Kämpferisches Kullmann-Debüt bei Arminias Niederlage

Stürmer möchte Positives mitnehmen

VON PETER BURKAMP
06.02.2012 | Stand 06.02.2012, 14:54 Uhr |

Bielefeld. Samir Arabi war auch eine halbe Stunde nach dem Abpfiff noch angefressen. Die 1:3-Niederlage gegen Sandhausen war vermeidbar, der Unterschied zwischen beiden Mannschaften eher gering, zumindest keine zwei Tore groß.

Zwar sah auch Arabi die Mannschaft durch individuelle Fehler bei widrigen Platzbedingungen in der Verantwortung, dennoch haderte Arminias sportlicher Leiter auch mit der Leistung des Schiedsrichters. "Den kann man pfeifen", meinte Arabi über das Foul an Fabian Klos im Sandhausener Strafraum. Das fand auch der betroffene Arminen-Stürmer. Klos, vergangene Woche zwei Mal erfolgreich, beklagte sich jedoch vergebens. Als der Elfmeterpfiff und die damit verbundene Chance auf den 1:2-Anschluss in der 32. Minute ausblieben, ließ Samir Arabi seinen Frust an einem Plastikstuhl aus. Der bleib zwar heil, doch den Rest der Partie musste Arabi von der Tribüne aus verfolgen.

Von dort sah er das einzige herausgespielte Tor der Partie – Marc Rzatkowskis 3:1 – und das Debüt von Neuzugang Christopher Kullmann. Der am letzten Tag der Wechselfrist von Rot-Weiß Oberhausen auf die Alm gewechselte Stürmer bildete ein Trio mit Sebastian Hille und Philip Heithölter, auf das Trainer Stefan Krämer seine Hoffnungen im letzten Spieldrittel gesetzt hatte. Ein Tor gelang in dieser Zeit noch, letztlich reichte es nicht mehr für einen Punkt.

Wahre Binsenweisheit

"Wir haben gezeigt, dass wir wollten. Das müssen wir jetzt ins nächste Spiel mitnehmen", versuchte der Neu-Armine dem Auftritt etwas Positives abzugewinnen. "Gegen den Tabellenführer sind wir keineswegs untergegangen", lautete das Fazit des 25-Jährigen.

In den ersten Tagen an der neuen Wirkungsstätte sei er "super aufgenommen worden", meinte der Stürmer, der sich auch von der tollen Fanunterstützung beeindruckt zeigte. Weder die Minustemperaturen noch ein 0:2-Rückstand hinderte die treuen Arminen-Anhänger auf der Südtribüne daran, ihre Mannschaft weiter anzufeuern. Das sei wichtig gewesen, denn die DSC-Elf habe Probleme gehabt, "sich von dem frühen Rückstand zu erholen", hatte Kullmann von der Bank aus beobachtet.

Dass die widrigen Platzverhältnisse Arminias Aufholjagd nicht gerade begünstigten, mochte Kullmann unterschreiben. Spielentscheidend sei das jedoch nicht gewesen, "schließlich musste auch Sandhausen mit den Bodenverhältnissen klarkommen. Aber wer das erste Tor schießt, gewinnt in solchen Fällen meist", benutzte Kullmann abschließend eine Binsenweisheit, die sich mal wieder bestätigte.

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