Arminias Johannes Rahn zum Spieler des Monats gewählt

Interview mit dem achtfachen Torschützen

Arminias Rahn 

"Spieler des Monats" - © ARMINIA
Arminias Rahn
"Spieler des Monats" | © ARMINIA

Bielefeld (nw/red). Bei Arminia Bielefeld läuft es am Jahresende sportlich einfach rund. Nach dem jüngsten 5:2-Erfolg des Drittligisten bei Stuttgart II gab es am Montag die nächste Erfolgsmeldung: Mittelfeldspieler Johannes Rahn wurde zum Spieler des Monats in der 3. Liga gewählt. In der Wahl der Internetportale dfb.de und fussball.de ließ der achtfache Torschütze die Konkurrenten Marius Laux (Saarbrücken), Andreas Sponsel (Erfurt), Nicky Adler (Burghausen) und Robert Lechleiter (Aalen) hinter sich.

Im Interview auf dfb.de führt der 25-Jährige, der vor der Saison von der TuS Koblenz zum DSC wechselte, den Trainerwechsel als Weckruf für das gesamte Team an: "Danach haben wir alle die Festplatte gelöscht und von null angefangen."

Lesen Sie hier das komplette Interview - zur Verfügung gestellt von dfb.de.

Herr Rahn, Glückwunsch zur Auszeichnung. Was bedeutet Sie Ihnen?
JOHANNES RAHN: Danke, das bedeutet mir viel. Die ersten Spiele waren nicht einfach für mich. Ich habe manchmal draußen gesessen, war auch mit mir selbst unzufrieden und wusste nicht, warum es so lief. Dass ich jetzt wieder meine Leistung bringe und mit dieser Mannschaft erfolgreich bin, das freut mich sehr. Diese Auszeichnung zeigt mir, dass ich doch ganz gut Fußball spielen kann.

Johannes Rahn traf bereits acht Mal in dieser Saison. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Johannes Rahn traf bereits acht Mal in dieser Saison. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Nicht nur für Sie verlief die Hinrunde ziemlich ungewöhnlich, auch auch für den ganzen Verein.
RAHN: Ja, das war schon sehr turbulent. Die ersten elf Spiele haben wir nicht gewonnen, das hatten wir so natürlich nicht eingeplant. Aber zum Glück haben wir gegen Ende wieder die Kurve bekommen und uns sehr gesteigert.

Warum lief es denn zu Beginn so holprig?
RAHN: Manchmal entscheiden echt nur Kleinigkeiten. Wir haben zu Anfang bestimmt nicht immer schlecht gespielt, aber halt auch oft Pech gehabt. Nach dem Trainerwechsel haben wir alle die Festplatte gelöscht und von Null angefangen. Das war wahrscheinlich genau das Richtige. Denn dann sind wir rausgegangen und haben Fußball gespielt, wie ihn die Fans sehen wollen. Wir natürlich auch. Wir haben alles gegeben, mit Herz gespielt. Und, ganz wichtig: Wir haben die Fans wieder auf unsere Seite gebracht. Sie haben es uns abgenommen, dass wir alles gegeben haben, um wieder erfolgreich zu sein. Diese Unterstützung ist für einen Fußballer ganz wichtig. Es macht jetzt richtig Spaß, auf der Alm zu spielen. Als wir am Anfang ausgepfiffen wurden, war es schon schwierig, auch wenn wir die Fans natürlich irgendwie auch verstehen konnten.

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