Arminias Jerat klebt das Pech am Stiefel

Coach Krämer empfiehlt Aufbauprogramm

Arminias Tim Jerat. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arminias Tim Jerat. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Bielefeld (frz). Die Videoanalyse des kommenden Gegners FC Carl Zeiss Jena stand am Dienstagnachmittag zwischen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm von Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer. Die Aussagekraft dieser Szenen bewertete Krämer als "nicht so bedeutend, da seit zwei Wochen mit Petrik Sander ein neuer Trainer in Jena tätig ist und sicherlich neue Ideen eingebracht hat."

Trotz der elf erzielten Punkte unter seiner Regie warnt Krämer davor, das Schlusslicht der Tabelle auf die leichte Schulter zu nehmen. "Einen Schritt weniger in Jena zu tun, hätte fatale Folgen für uns." Jena steht vor einem Schlüsselspiel, glaubt der Fußballlehrer. "Im Falle einer Niederlage würden sie den Anschluss verlieren."

Während Thomas Hübener und Marc Rzatkowski problemlos den intensivsten Trainingstag der Woche absolvierten, fehlte erneut Tim Jerat, der statt dessen Reha-Maßnahmen in Anspruch nahm. Der 29-Jährige, der vor Saisonbeginn aus Unterhaching zu den Arminen gewechselt war und einen Zweijahresvertrag unterschrieb, hat sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und fällt definitiv für die Partie in Jena aus.

Der große Pechvogel des DSC

Der Mittelfeldspieler ist ohnehin der große DSC-Pechvogel, der sich von Verletzung zu Verletzung schleppt. Krämer: "Einmal ist es der Rücken, dann die Wade. In der nächsten Woche werde ich mit ihm sprechen und ihm ein stabiles Aufbauprogramm vorschlagen, dass er im neuen Jahr wieder topfit ist." Im bisherigen Saisonverlauf gehörte Jerat vier Mal zur Startformation und wurde zwei Mal eingewechselt.

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