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MIT VIDEO

Gegen Unterhaching soll Arminias erster Heimsieg gelingen

Ein zweites Oktoberfest

VON RAINER KLUSMEYER
21.10.2011 | Stand 20.10.2011, 22:32 Uhr |
Tim Jerat (r.), hier bei seinem Comeback-Spiel in Offenbach beim Laufduell mit Matthias Schwarz. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Tim Jerat (r.), hier bei seinem Comeback-Spiel in Offenbach beim Laufduell mit Matthias Schwarz. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arminia hofft auf

ersten Heimsieg - © ARMINIA
Arminia hofft auf
ersten Heimsieg | © ARMINIA

Bielefeld. Der Termin für das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching scheint mit viel Überlegung ausgesucht. Freitag, 21. Oktober, 19 Uhr – das ist der Zeitpunkt, an dem für ein paar Stunden auch in Bielefeld Oktoberfeststimmung herrscht. Verfolgen Sie das Spiel mit dem Live-Ticker auf nw-news.de aus der Schüco-Arena. Das Oans-Zwoa-Gsuffa in der Seidensticker-Halle scheint geeignet, auch ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt ein paar weit angereiste Gäste nachhaltig zu beeindrucken: Von den Hachinger Kickern ist überliefert, dass sie in der Heimat nahe München zu Wiesn-Zeiten nicht immer ihre Bestleistung abliefern.

Derjenige, der diese Begründung für die Kurzzeitkrise des heutigen Arminias-Gegners während der zweiten September-Hälfte gefunden hat, kennt sich aus mit den Hachinger Gepflogenheiten. Tim Jerat hat in der Vorsaison beim einstigen Erstligisten vor den Toren der Bajuwaren-Metropole gekickt, war sogar Mannschaftskapitän der Spielvereinigung. Mit dem 29-Jährigen verließen in diesem Sommer mehrere Routiniers den Verein. Geblieben und gekommen sind "sehr junge Spieler, die alle sehr fit und dynamisch sind und zudem sehr diszipliniert spielen". Mit diesen Eigenschaften hat sich Unterhaching, eigentlich als Abstiegskandidat eingestuft, zu Saisonbeginn "von der Euphorie getragen" (Jerat) sogar für eine Nacht auf Tabellenplatz 1 hochgearbeitet. Dass es leicht bergab ging, als "zufällig gerade Oktoberfest war", wie Jerat grinsend erwähnt, muss nicht ausschließlich mit den geselligen Ablenkungen des Lebens in München zusammenhängen.

Egal, die Wiesn – also das Original – ist vorbei, Unterhaching hat mit dem 1:0 über Darmstadt 98 am Vorwochenende seine Stabilität bewiesen. Bekanntlich gewann auch der DSC Arminia mit diesem Resultat. Und der Sieg in Offenbach hat bewirkt, dass die Bielefelder "mit mehr Selbstvertrauen ins Heimspiel gehen, als es zuletzt der Fall war", wie Jerat sagt.

"Krämer hat uns gezeigt, wie man sie knacken kann"

Gezieltes Vorbereiten auf die Spielweise des Gegners (Jerat: "Stefan Krämer hat uns gezeigt, wie man sie knacken kann") gehörte in dieser Woche ebenso zu den Maßnahmen des Trainers, wie Üben des leidigen Abschlusses vor dem Tor. Seit 525 Minuten haben die DSC-Fans keinen Treffer mehr auf der Alm bejubeln dürfen. Diesmal soll und muss es nach den Arminia-Plänen endlich klappen. Damit die Bielefelder Negativserie endet. Und die Hachinger Oktoberfest-Serie sich fortsetzt.

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