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Arminias Kurzbesuch in der Marienfelder Klosterpforte

Üben wie die Großen auf Einladung des Hotelchefs

VON CARSTEN BLUMENSTEIN
18.10.2011 | Stand 18.10.2011, 12:44 Uhr
Gratis-Trainingslager für Arminia - © ARMINIA
Gratis-Trainingslager für Arminia | © ARMINIA

Bielefeld. Arminia kann sich auf seine Freunde und Gönner doch noch verlassen. Reinhold Frie, Inhaber des Sporthotels "11" in der Klosterpforte in Marienfeld, schenkt den Drittliga-Fußballer aus Bielefeld ein Kurztrainingslager. Am Dienstag reist der DSC-Tross an, absolviert am Nachmittag und am Mittwochvormittag jeweils eine Trainingseinheit und reist anschließend wieder ab.

"Wir freuen uns natürlich über diese Einladung", sagt Arminias Sportchef Samir Arabi, Interimstrainer Stefan Krämer findet es "einfach nur klasse". Er werde vor allem die Zeit nach dem Dienstagstraining nutzen, um sein Team auf das Heimspiel am Freitag gegen die SpVgg Unterhaching (Anstoß 19 Uhr, Live-Ticker auf nw-news.de) einzuschwören. "Wir schauen uns gemeinsam eine Kurzzusammenfassung des Spiels in Offenbach und Champions League an", sagt Krämer. "Wir gucken, was die Großen machen."

"Ich möchte meinen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es mit Arminia wieder aufwärts geht", erklärt Frie seine Einladung. "Mit diesem Kurztrainingslager soll sich die Mannschaft bestmöglich auf die weiteren Saisonspiele vorbereiten." Krämer wird in den kommenden Tagen – egal, ob in der Klosterpforte oder auf dem Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße – einige wichtige Entscheidungen treffen müssen. Mit Tim Jerat, der beim 1:0-Sieg in Offenbach bereits eine Viertelstunde lang Impulse setzte, Manuel Hornig und Thomas Hübener (beide nach Rotsperre) sind drei als Stammspieler eingestufte Kicker wieder voll einsatzbereit. Der ein oder andere Akteur aus der Siegerelf vom vergangenen Samstag – vornehmlich aus der Innenverteidigung oder aus dem Mittelfeld – wird sich am Freitag auf der Ersatzbank wiederfinden.

Ganz auf Unterhaching konzentriert

Die Diskussion um seine eigene Person macht Krämer nicht mit. "Ich kann nur sagen, dass es einen Riesenspaß macht, mit dem Team zu arbeiten", sagt der 44-Jährige. "Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Partie gegen Unterhaching, für alle anderen Gedanken habe ich gar keine Zeit." Er wolle lieber Ergebnisse sprechen lassen. "Wenn die passen, wird sich alles andere von selbst regeln." Geschäftsführer Marcus Uhlig: "Stefan ist momentan unser Trainer und er macht seine Sache sehr, sehr gut."

Dieser Schuss von Marc Rzatkowski ging, beobachtet vom Offenbacher Marc Stein (l.), noch drüber. Später traf er. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

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