Auch Krämer kann Arminias Talfahrt nicht stoppen

Arminia Bielefeld - 1. FC Heidenheim 0:1 (0:1)

"Wenn man sieht, wie wir unser Gegentor kriegen, dann sucht man ein Loch, wo man reinkrabbeln kann", klagte Arminias Interims-Trainer Stefan Krämer nach dem 0:1 gegen Heidenheim. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
"Wenn man sieht, wie wir unser Gegentor kriegen, dann sucht man ein Loch, wo man reinkrabbeln kann", klagte Arminias Interims-Trainer Stefan Krämer nach dem 0:1 gegen Heidenheim. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Auch Krämer kann

Arminias Talfahrt

nicht stoppen - © ARMINIA
Auch Krämer kann
Arminias Talfahrt
nicht stoppen | © ARMINIA

Bielefeld (rk). Auch Interimscoach Stefan Krämer konnte die Talfahrt von Fußball-Drittligist Arminia Bielefeld nicht stoppen. Gegen den 1. FC Heidenheim setzte es für den Tabellenletzten mit einem 0:1 (0:1) die fünfte Heimniederlage dieser Saison. Die lauthals angekündigte Offensive der Blauen dauerte vor 5.839 Zuschauern ungefähr eine Viertelstunde an.

In Aufstellung und Spielsystem hatte Krämer ein paar Neuerungen eingeführt. Einige Personalien allerdings waren notgedrungen. Thomas Hübener und Manuel Hornig waren bekanntlich gesperrt. Tim Jerat fehlte wegen Rückenproblemen. Und Stammtorwart Patrick Platins fiel ebenfalls aus, da seine Schulterverletzung einen Einsatz nicht zuließ. Also gab Stefan Ortega im Tor sein Debüt in der Drittligamannschaft.

Interessant war der Blick auf die Tribüne. Dort gaben sich allerlei Ex-Arminen ein Stelldichein. Christian Alder beobachtete im Auftrag von Darmstadt 98 den Bielefelder Gast 1. FC Heidenheim. Auch Ronald Maul und Christian Wück waren da, beide vor nicht allzu langer Zeit als Sportlicher Leiter und Trainer beim damaligen Zweitligisten RW Ahlen erfolgreich tätig. Wück, zuletzt Leiter des Trainingscamps für vertragslose Fußballer, wohnt in Bielefeld und gehört zu den Kandidaten, die als neuer DSC-Trainer gehandelt werden.

In der Anfangsphase machte Arminia die Ankündigung von Krämer wahr. Der Gast wurde früh attackiert: Zwei Balleroberungen, ein Freistoß und eine Ecke waren so in den ersten drei Minuten herausgesprungen.

Der erste Heidenheimer Konter in der 12. Spielminute und beinahe wäre es passiert. Aber Stefan Ortega bestand seine erste Bewährungsprobe gegen den allein auf ihn zustürmenden Routinier Nico Frommer mit Bravour.

Was für eine Chance: Marc Rzatkowski bekam in der 22. freistehend den Ball auf den "richtigen", seinen linken Fuß, zielte aber weit über das Tor. Das hätte das 1:0 sein müssen.

Riesentat von Stefan Ortega

Information
Die Tabelle

Der Live-Ticker zum Nachlesen

Wer solche Chancen nicht nutzt, wird bestraft: Hatte Marcel Appiah zu Beginn stark verteidigt, da leistete er sich in der 29. einen bösen Querschläger. Seine Kopfballverlängerung in die falsche Richtung eröffnete Nico Frommer eine unverhoffte Chance, die sich der Heidenheimer Neuzugang nicht entgehen ließ - 0:1. "Wenn man sieht, wie wir unser Gegentor kriegen, dann sucht man ein Loch, wo man reinkrabbeln kann", klagte Trainer Krämer.

Copyright © Neue Westfälische 2019
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group