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An der Haltestelle Rudolf-Oetker-Halle eskalierte die Auseinandersetzung der Fußballfans. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
An der Haltestelle Rudolf-Oetker-Halle eskalierte die Auseinandersetzung der Fußballfans. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

BIELEFELD Randale nach Arminen-Spiel

Bielefelder Fan verletzt / Feuerwerk im Stadion

12.09.2011 | Stand 12.09.2011, 09:05 Uhr

Bielefeld (-sg-). Vor, während und nach dem Drittliga-Fußballspiel des DSC Arminia Bielefeld gegen Rot-Weiß Erfurt ist es zu von der Polizei befürchteten Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde ein Bielefelder Fan verletzt. Insgesamt mussten die Beamten 44 Beteiligte zeitweise in Gewahrsam nehmen. Gegen sieben wurde Strafanzeige gestellt.

Bereits vor dem Spiel zündeten als Problemfans bekannte Erfurter Feuerwerk außerhalb des Stadions, berichtete die Polizei weiter. Während des Spiels wurden im Gästeblock drei Mal bengalische Feuer entzündet, die trotz Einlasskontrollen ins Stadion geschmuggelt werden konnten. Nach dem Abpfiff sollen laut Polizei drei Bielefelder Fans zufällig am Bürgerpark auf einen Bus mit Erfurter Problemfans (Althools) getroffen sein. Die Arminen hätten den Thüringern den gestreckten Mittelfinger gezeigt, worauf diese aus dem Bus gestürmt seien. Sie bewarfen die Bielefelder mit Flaschen und griffen sie körperlich an. Dabei wurde ein Bielefelder Fan im Gesicht verletzt.

Die alarmierte Polizei sowie unbeteiligte Passanten wurden ebenfalls mit Flaschen beworfen, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzten. Sie nahmen anschließend von den 33 erwachsenen Businsassen die Personalien auf. Die Polizei begleitete den Bus dann bis zur Landesgrenze Hessen, wo er von hessischen Kollegen übernommen wurde. Nur durch das schnelle konsequente Handeln seien größere Ausschreitungen verhindert worden, so die Polizei.

Auch beim letzten Heimspiel der Erfurter gegen Darmstadt 98 (2:0) hatte es Krawalle gegeben, bei denen 55 Personen verletzt worden seien. Ärger gab es am Samstag auch in Osnabrück, wo bei der Zweitliga-Partie des VfL gegen Preußen Münster Anhänger beider Clubs aneinander gerieten, wobei 23 Personen verletzt wurden.

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