Armine Krük setzt auf bessere Zeiten

Neuzugang gegen Wehen-Wiesbaden vielseitig einsetzbar

VON PETER BURKAMP
Armine Krük setzt auf bessere Zeiten - © ARMINIA
Armine Krük setzt auf bessere Zeiten | © ARMINIA

Bielefeld. Gedanklich hatte Alexander Krük dem Fußball in der Heimat schon ade gesagt. Dann kam der Anruf von Arminias sportlichem Leiter Samir Arabi. Nun musste sich der Ex-Osnabrücker entscheiden – zwischen einem konkreten Vertragsangebot bei einem Drittligisten in Deutschland oder einer eher unsicheren Zeit des Wartens auf einen Vertrag bei einem Drittligisten in England.

Bekanntlich wählte Krük den Weg nach Bielefeld. "Weil ich glaube, dass es bei diesem Umfeld, wirtschaftlich und auch was die Fans betrifft, mit dem DSC irgendwann wieder nach oben geht", sagt der 24-Jährige. Wieder einmal hat Arminia Bielefeld von seinem guten Namen aus besseren Zeiten profitiert. Natürlich waren Krük der holprige Saisonstart und die Querelen in der Führung auch aus der Ferne nicht entgangen: "Aber ich habe auch die Möglichkeiten des Vereins gesehen." Und so ließ er die Aussicht auf ein Engagement bei Sheffield United sausen und bewies nach vier Wochen Vorbereitung mit dem englischen League-One-Klub bei seinem Kurzeinsatz in Darmstadt und am Dienstag über die volle Zeit in Sandhausen, dass er eine Verstärkung sein kann. "Wir hatten ihn seit Längerem im Blick, und ich wollte ihn schon vorher haben, da er uns auf der linken Seite gleich zwei Möglichkeiten bietet", sagt DSC-Trainer Markus von Ahlen über den Neuen.

Alexander Krük (l.) in Sandhausen. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Alexander Krük (l.) in Sandhausen. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

"Links hinten oder eher offensiv – ich kann beide Rollen spielen", meint Krük. Zuletzt in Osnabrück agierte er bei 21 Einsätzen allerdings stets als linker Verteidiger. In "moderner" Ausprägung, wie der frühere Frankfurter betont. "Ich kann dribbeln und schalte mich auch in den Angriff mit ein." An diesem Samstag gegen Wehen-Wiesbaden, Anstoß 14 Uhr in der Schüco-Arena, erlebt Krük sein Heimdebüt. Und er geht es sehr zuversichtlich an: "Aus dem 0:0 in Sandhausen sollten wir Selbstvertrauen schöpfen. Ich bin sicher, dass wir etwas gegen Wehen holen können." Nach Erfahrungen in der Ersten (Frankfurt), Zweiten und Dritten Liga (Osnabrück) weiß Krük, "dass es in der Dritten Liga erst auf den Kampf und dann auf das Spielerische ankommt". Das müsse jeder Profi verinnerlichen. Jetzt möchte Krük mit gutem Beispiel vorangehen.

Die voraussichtliche Aufstellung der Arminen gegen Wehen-Wiesbaden: Platins - Hammann, Appiah, Schuler, Krük - Hübener, Schütz - Rzatkowski, Schönfeld, Rahn - Klos.

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