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Viele Verletzte dämpfen Arminias Derby-Euphorie

Heißes Duell um 19 Uhr in Osnabrück

02.08.2011 | Stand 02.08.2011, 11:10 Uhr |
Diego Demme (Hintergrund) beobachtet das Duell zwischen Marc Rzatkowski und Jens Hegeler. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Diego Demme (Hintergrund) beobachtet das Duell zwischen Marc Rzatkowski und Jens Hegeler. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Viele Verletzte

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Derby-Euphorie - © ARMINIA
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Derby-Euphorie | © ARMINIA

Bielefeld. Am Freitagabend war Arminia Bielefelds Trainer Markus von Ahlen Zeuge des dramatisch verlaufenen Pokalspiels zwischen dem VfL Osnabrück und dem Zweitligisten 1860 München. Mit den Löwen siegte die glücklichere, aber nicht die bessere Mannschaft mit 3:2 nach Verlängerung. Von Ahlen war vom VfL durchaus beeindruckt.

Für die junge Osnabrücker Mannschaft um den in Bielefeld lebenden Trainer Uwe Fuchs folgt heute um 19 Uhr die nächste Nagelprobe mit dem Gastspiel von Zweitliga-Mitabsteiger Arminia Bielefeld. Die Niedersachsen haben mit dem Rivalen aus Ostwestfalen immer noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen. Letztlich waren es die Arminen, die einen großen Anteil am Abstieg der Osnabrücker hatten. Beim 2:1-Sieg der Arminen im Hinspiel brachten sich die Osnabrücker mit zwei Eigentoren selbst um den Sieg. Und beim Rückspiel sprang ein dürftiges 0:0 heraus.

Vor diesem Derby plagen Markus von Ahlen erhebliche Verletzungssorgen. Diego Demme, der sich im Testspiel gegen den Zweitligisten FC St. Pauli am 28. Juni eine Sprunggelenkverletzung zugezogen hatte, wurde bei der 1:5-Pokalniederlage gegen den 1. FC Nürnberg erstmals wieder eingewechselt und lieferte 25 Minuten lang eine befriedigende Vorstellung ab. Demme verspürte jedoch erneut Schmerzen. Auch der Einsatz von Tom Schütz ist fraglich, dessen Oberschenkel zwickt. Dennis Riemer (Wadenprellung) und Tim Jerat (Knieverletzung) stehen auf keinen Fall zur Verfügung.

Duell mit dem Nachbarn

Abwehrchef Thomas Hübener freut sich trotz der Probleme auf dieses Duell mit dem Nachbarn. "Volles Haus, eine tolle Atmosphäre – das wird ein richtig heißer Knaller." Um dort erfolgreich zu sein, müsse man vor allem in den Zweikämpfen bestehen", sagt der Routinier. "Wir müssen von der ersten Minute an richtig dagegenhalten. Dann könnte unsere Rechnung durchaus aufgehen."   

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