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Kommentar zu Arminia Bielefelds Präsidentensuche

"Das Leiden bleibt"

VON JÖRG FRITZ
27.07.2011 | Stand 27.07.2011, 08:19 Uhr

Bielefeld. Einen echten Arminen haut so schnell nichts mehr um. Diese Erfahrungen haben leidgeprüfte Anhänger des Drittligisten in den vergangenen Jahrzehnten nur allzu häufig erleben müssen. Deshalb reagieren sie auch bei den jüngsten Dissonanzen im Rahmen der Präsidentensuche nur mit einem Kopfschütteln.

Zum x-ten Male arbeiten Gremien innerhalb des Vereins nicht miteinander, sondern gegeneinander. Dass Verwaltungsratschef Alexander Geilhaupt erst mit Verspätung über den Alleingang seiner vier Mitstreiter im Falle Uli Stein unterrichtet wurde, ist eine fragwürdige Verfahrensweise. Gleichwohl muss sich aber Geilhaupt fragen, ob er seinen Laden noch im Griff hat.

Steins Ultimatum an den Verwaltungsrat, nur zur Kandidatur bereit zu sein, wenn Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier geht, erscheint auf den ersten Blick als sehr anmaßend. Diese Forderung ist aber typisch für Steins bisheriges Schaffen. Er kennt keine Kompromisse und geht konsequent seinen Weg, den er für richtig hält. Das Dilemma ist groß. Erneut sind Personen beschädigt worden. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Die Leidensfähigkeit bleibt auf einem hohen Niveau.

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