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Arminia im Pokalspiel gegen Nürnberg krasser Außenseiter

Verunsicherung macht sich breit

VON CARSTEN BLUMENSTEIN
26.07.2011 | Stand 26.07.2011, 15:34 Uhr
Arminia als

krasser Außenseiter - © ARMINIA
Arminia als
krasser Außenseiter | © ARMINIA

Bielefeld. Kein Rückenwind, weniger Zuschauer. Die 1:2-Auftaktniederlage gegen den VfB Stuttgart II hat für den Drittligisten DSC Arminia auch Auswirkungen auf das Pokalspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Zwar dürfte die Besucherzahl am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr, Schüco-Arena) im für Arminia sehr guten fünfstelligen Bereich liegen, doch ein Erfolg gegen die VfB-Reserve hätte den Fans noch einmal einen Euphorieschub versetzt.

Und sportlich? Die dürftige Darbietung in der letzten halben Stunde gegen Stuttgart macht keinen Mut für eine Pokalüberraschung. Die Akteure des DSC Arminia konnten 60 Minuten lang überzeugen, das Engagement stimmte, die Vorstellung nach dem 1:1-Ausgleich erinnerte aber eher an alte Zweitliga-Zeiten. "Ich weiß auch nicht, was schiefgelaufen ist", sagt DSC-Mittelfeldspieler Tom Schütz. "Wir haben auf einmal zu viele Fehler gemacht und nicht mehr kompakt genug gestanden."

Arminia-Trainer Markus von Ahlen hat Gründe für die Pleite gefunden. "Die junge Stuttgarter Mannschaft hat eine hohe Qualität, wir sind dagegen noch nicht stabil genug", erklärt der 40-Jährige. Fakt ist: Die Abwehrschnitzer von Maximilian Ahlschwede und Felix Burmeister wurden von den Gästen eiskalt bestraft. Die Köpfe lässt beim DSC dadurch aber niemand hängen. "Man hat über 90 Minuten gesehen, dass die Mannschaft will", erklärt Schütz. "Die Niederlage wirft uns nicht um."

Einen Vorteil hat der Fehlstart vielleicht

Einen Vorteil hat der Fehlstart vielleicht: Arminia ist im Pokal jetzt krasser Außenseiter, die Erwartungen sind nicht allzu hoch. Druck entsteht aber auch: In der Liga in Osnabrück und gegen Aalen muss der DSC punkten, sonst ist der in der Vorbereitung erworbene Kredit schnell verspielt.

Arminias neuer Kapitän Markus Schuler (r.) scheitert hier aber an einem langen Stuttgarter Bein. - © FOTO: RUDOLF

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