DER KOMMENTAR: Schmeichelhaft

Unverhoffte Anerkennung für zurückgetretenes Arminen-Präsidium

VON JOACHIM UTHMANN

 Bei Arminia können sie kaum auf Anerkennung oder Lob hoffen. Da sprang der Oberbürgermeister ein, das zurückgetretene Präsidium um Stadtwerke-Chef Wolfgang Brinkmann zu würdigen, das an den Grabenkämpfen im Verein, aber auch der Aufgabe, die sportliche und finanzielle Wende schnell zu schaffen, gescheitert ist.

Der Einsatz und der Aufwand waren groß – und doch wird das Jahr eher als Rettung in letzter Sekunde in Erinnerung bleiben. Viele Hoffnungen sind zerplatzt, Bitterkeit, aber auch Verletztheit bleiben zurück. Ob Maulwurf, anonyme Kritik oder Hickhack hinter den Kulissen – die Führung bei Arminia ist und bleibt ein Himmelfahrtskommando.

Vier gestandene heimische Unternehmer mit Sachverstand und dem Stadtwerke-Chef an der Spitze haben es nicht geschafft, den Schuldenberg des DSC abzubauen und dem Verein eine dauerhaft rosige Perspektive zu ebnen. Es geht weiter ums Durchhalten, um den sportlichen Niedergang und die Insolvenz zu vermeiden.

Ob die neue Führungsmannschaft die Kraft hat, das Ruder herumzureißen, muss sich zeigen.

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