Arminia fehlt noch eine Million

Ziel bei der Erfüllung der Lizenz-Bedingungen noch nicht erfüllt

Arminia fehlt

eine Million - © ARMINIA
Arminia fehlt
eine Million | © ARMINIA

Bielefeld (pep/frz). Heute gilt’s: Höchstpersönlich bringt Arminias Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier die Unterlagen für die Lizenzierung zum DFB nach Frankfurt. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagt Marcus Uhlig. Damit bleibt der DSC-Pressesprecher zwar unverbindlich, hört sich aber grundsätzlich positiv gestimmt an.

Die jüngsten Bemühungen, Zeichner der "Bau-auf-Blau-Anleihe" zum Verzicht oder zur Verlängerung ihres Darlehens zu bewegen, hat offenbar gefruchtet. "Überwältigend" sei die Bereitschaft gewesen, sagt Uhlig. Positive Reaktionen der Zeichner erhielten die Arminen an ihrem Stand auf dem Leinewebermarkt in der Bielefelder Innenstadt, am Samstag während eines Termins im Stadion, per Post oder Fax. "Fast alle Zeichner sind noch mal persönlich angerufen worden", so Uhlig.

Die Aufsichtsratssitzung am Montagabend erbrachte jedoch ein anderes Bild. "Wir sind noch bei der Arbeit", sagte Präsident Wolfgang Brinkmann. "Wir haben noch einen Tag Zeit, um die Dinge zu regeln." Nach Informationen der Neuen Westfälischen ist nicht der komplette Betrag der Anleihe in Höhe von 2,9 Millionen Euro durch Verlängerung und Verzicht dargestellt worden. Für die Differenz – eine Million Euro nach Informationen der NW – soll ein Bürge gefunden werden. Nun liegt es am DFB, die Lizenz für die Dritte Liga zu gewähren. Offiziell werden die Vereine erst am 15. Juni Klarheit über ihre Zukunft bekommen.

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