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Arminias Trainer Ewald Lienen (r.) analysiert das 2:2 in Berlin mit Rüdiger Kauf. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arminias Trainer Ewald Lienen (r.) analysiert das 2:2 in Berlin mit Rüdiger Kauf. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Arminia-Trainer Lienen: "Nicht akzeptables Remis"

Coach bei seinem 100. Zweitligaeinsatz erneut enttäuscht

21.03.2011 | Stand 21.03.2011, 15:31 Uhr

Berlin. Es hätte ein doppeltes Jubiläum werden können für Ewald Lienen. Wenn die Mannschaft ihrem Trainer (und sich) zu dessen 100. Zweitligaeinsatz einen Sieg geschenkt hätte. Mit dem 2:2-Unentschieden an der Alten Försterei allerdings steigerte sich Lienens Zweitliga-Punktausbeute lediglich auf 149 – die 150er Marke kann frühestens am 1. April (kein Scherz) gegen den FC Augsburg geknackt werden.

Lienen hielt es für "nicht akzeptabel", aus Berlin weniger als drei Punkte mitgenommen zu haben. Denn eine "Top-Situation" sei ja entstanden, eine eigene 2:1-Führung sowie eine personelle Überzahl auf der Habenseite. Doch es reichte nur zum Remis, wegen diverser Mängel in der Kreativabteilung sowie fehlender Kompaktheit in der Abwehr – "unser roter Faden durch die Saison", wie Lienen klagte.

Es lässt sich insgesamt schwerlich behaupten, dass in seine nun 16 Spieltage dauernde Bielefelder Zeit die schönsten und erfolgreichsten Momente des Chefcoachdaseins gefallen wären. Zwei Siege, vier Unentschieden – viel zu wenig, um die bei Dienstantritt gehegten Pläne von der Aufholjagd zum Klassenerhalt umsetzen zu können.

Debüt 1993

Vier andere Stationen als Trainer eines Zweitligisten hat der gebürtige Ostwestfale durchwandert seit seinem Debüt am 28. März 1993, als Lienen mit den Duisburger Zebras eine 1:3-Schlappe beim SC Freiburg kassierte. 13 Spieltage später feierte der MSV mit seinem neuen Coach (als Nachfolger von Uwe Reinders) den Aufstieg in die Bundesliga. Ein Riesenerfolg, den Lienen in der Serie 1999/2000 mit dem 1. FC Köln wiederholte.

Mit 1860 München reichte es 2009/10 immerhin noch zu einem Mittelfeldplatz – beim DSC Arminia lernt der 57-Jährige nun erstmals die Schattenseiten des Trainerlebens in der 2. Liga kennen.

Sieben Spiele sind es noch. Wenn es glücklich läuft, wird Lienen immerhin seine positive Gesamtbilanz (bislang 42-23-35) ins Ziel retten können.

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