Ex-Geschäftsführer gegen Arminia: Urteil verschoben

Roland Kentsch muss Arbeitsvertrag vorlegen

Richter fordert Kentschs Arbeitsvertrag - © ARMINIA
Richter fordert Kentschs Arbeitsvertrag | © ARMINIA

Bielefeld (rk). Exakt 15.696 Euro und 67 Cent verlangt der am 21. Juni 2009 freigestellte Roland Kentsch vom DSC Arminia als seiner Ansicht nach ausstehendes März-Gehalt 2010.

Ob der frühere Finanz-Geschäftsführer die Summe ganz, teilweise oder gar nicht erhalten wird, entscheidet sich am 23. November. Dann will der Vorsitzende Richter Wilhelm Brechmann das Urteil in der Sache Kentsch gegen Arminia verkünden.

Die Verhandlung am Landgericht Bielefeld am Dienstagmorgen wurde nach knapp einstündiger Dauer auf den 9. November vertagt, weil noch nicht alle Rechtsfragen geklärt sind. Kontroverse Ansichten bestehen in den Parteien bezüglich der Wirksamkeit der fristlosen Kündigung sowie des sogenannten Wettbewerbsverbots, das die Tätigkeit bei anderen Klubs untersagt. Kentsch ist seit dem 5. März 2010 Geschäftsführer beim MSV Duisburg.

Arminias Anwalt meldet sich zu Wort

Brechmann verpflichtete deshalb Kentsch-Anwalt Josef Winkler, beim nächsten Verhandlungstermin den Arbeitsvertrag seines Mandaten beim MSV Duisburg vorzulegen.

Roland Kentsch streitet vor Gericht gegen Arminia. - © FOTO: OLIVER KRATO
Roland Kentsch streitet vor Gericht gegen Arminia. | © FOTO: OLIVER KRATO

Arminia Bielefelds Anwalt Christoph Schickhardt sagte am Dienstag, es sei ausgeschlossen, dass Kentsch von zwei Fußballvereinen gleichzeitig Geld bekomme.

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