Berisha und Guela überzeugen im Arminia-Angriff

Bielefeld 2:2 im Testspiel gegen Hessen Kassel

VON JÖRG FRITZ
Guela agil, Feick und Berisha treffen - © ARMINIA
Guela agil, Feick und Berisha treffen | © ARMINIA

Kassel. Im letzten Test vor dem kommenden Zweitligaspiel gegen den MSV Duisburg am Montagabend (20.15 Uhr) schaffte Arminia Bielefeld ein 2:2 (1:1)-Unentschieden beim Regionalliga-Spitzenreiter Hessen Kassel.

Bereits vor dem Anstoß gab es eine gute Nachricht für Arminia Bielefeld. Mittelfeldspieler Sebastian Heidinger, der sich im OWL-Derby beim SC Paderborn (1:3) einen Jochbeinbogenbruch zugezogen hatte und sich seitdem nur auf dem Fahrrad fit hält, signalisierte grünes Licht. "Beim Kieferchirurgen wurde mir eine Gesichtsmaske angepasst", sagte der ehemalige Düsseldorfer. "Der Heilungsprozess verläuft gut. Heute wird die Maske ausprobiert. Und am Mittwoch werde ich damit meine erste Trainingseinheit bestreiten", sagte Heidinger, der guter Dinge ist, gegen Duisburg wieder zum Aufgebot zu gehören.

Rene Ochs (l.) und Simon Tueting (r.) umzingeln die Arminen Ensar Baykan und Franck Manga Guela. - © FOTO: EIBNER
Rene Ochs (l.) und Simon Tueting (r.) umzingeln die Arminen Ensar Baykan und Franck Manga Guela. | © FOTO: EIBNER

Gegen die "Zebras" wollen auch Manuel Bölstler (Fußprellung), Oliver Neuville (Entzündung im Schulterbereich) sowie Morike Sako (Außenbandprobleme) wieder zum Einsatz kommen. Beim Spitzenreiter der Regionalliga Süd fehlte dieses Trio.

Arminias Trainer Christian Ziege musste deshalb seinen Angriff neu besetzen. Besart Berisha und Franck Manga Guela standen an vorderster Front. Vor allem Berisha zeichnete sich durch ein großes Laufpensum aus. In der 30. Minute gelang ihm der Ausgleich zum 1:1.
Zuvor mussten die Bielefelder einem Rückstand hinterherlaufen. Tobias Damm hatte Kassel in der siebten Minute in Führung gebracht, als er eine Unaufmerksamkeit der Bielefelder Abwehr ausnutzte. Der Frust währte nur kurz. Der Zweitligist erarbeitete sich mehr Spielanteile, doch zwingende Chancen ergaben sich fast nur durch Distanzschüsse. Dennoch: Der Ball lief bei vorhandener Spielüberlegenheit ordentlich in den eigenen Reihen. Dieser Eifer wurde schließlich in der 58. Minute belohnt, als Arne Feick auf 2:1 erhöhte. Ein Bollmann-Fehler führte zum 2:2-Ausgleich (61.). Ziege zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Ein guter Abend für Arminia und mich."

  • Arminia Bielefeld: Eilhoff (46. Platins) - Schöneberg, di Gregorio, Bollmann, Schuler - Baykan, Abelski, Fischer (46. Kerr), Feick - Berisha, Guela

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