Modefirma Bugatti beendet Sponsoring bei Arminia

VON JÖRG FRITZ
Modefirma Bugatti steigt bei Arminia aus - © ARMINIA
Modefirma Bugatti steigt bei Arminia aus | © ARMINIA

Bielefeld. Es lag sicherlich nicht ausschließlich an der Halbfinal-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, dass die Stimmung einiger wichtiger Funktionsträger beim Zweitligisten Arminia Bielefeld am Tag nach dem 0:1 gegen Spanien im Keller war. Eine Nachricht aus dem benachbarten Herford lieferte reichhaltigen Diskussionsstoff.

Modeunternehmer Klaus Brinkmann beendet seine Tätigkeit als Sponsor. Umgehend, nach sechsjähriger Partnerschaft. In der Saison 2010/11 werden die Profis nicht mehr öffentlich in Kollektionen der Marke Bugatti auftreten. "Die Einschätzung der Situation der letzten zwölf Monate hat mich zu dieser Entscheidung gezwungen", sagte Brinkmann. "Das Geschäftsgebaren des Vorstandes war nicht mehr seriös. Es bedurfte einer Reaktion. Ich wollte nicht mehr alles hinnehmen."

Von dieser Maßnahme eines bedeutenden ostwestfälischen Unternehmers zeigte sich Arminias Führungsetage überrascht. Die offizielle Verlautbarung des Vereins verkündete Pressesprecher Marcus Uhlig: "Wir geben keine Stellungnahme ab." Präsident Wolfgang Brinkmann fügte ergänzend hinzu: "Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er tut." Weitere Äußerungen verkniff sich der DSC-Präsident.

Mode-Unternehmer Klaus Brinkmann. - © FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP
Mode-Unternehmer Klaus Brinkmann. | © FOTO: FRANK-MICHAEL KIEL-STEINKAMP

Sein Namensvetter aus Herford deutete eine mögliche Sponsor-Rückkehr an. "Sollte eine finanzielle Verbesserung erkennbar sein, werden wir neue Überlegungen anstellen." Arminias Profis müssen sich also jetzt neue Ausgeh-Uniformen zulegen.

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