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Ehemaliger Uni-Rektor Timmermann kandidiert nicht für Arminia-Vorstand

Brinkmanns Mannschaft ohne Vize

VON BERNHARD HÄNEL UND MATTHIAS BORNHORST
05.05.2010 | Stand 05.05.2010, 13:06 Uhr
Timmermann sagt ab - © ARMINIA 2
Timmermann sagt ab | © ARMINIA 2

Bielefeld. Schon vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung, bei der heute ab 19.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) in der Stadthalle die Weichen für eine bessere Zukunft des DSC Arminia gestellt werden sollen, sind die Pläne des designierten neuen Vorsitzenden Wolfgang Brinkmann durchkreuzt: Der frühere Rektor der Universität Bielefeld, Dieter Timmermann, steht nicht - wie von Brinkmann angekündigt - für ein Amt im neu zu wählenden Vorstand zur Verfügung.

Das erklärte der Erziehungswissenschaftler gegenüber der Neuen Westfälischen. Wie berichtet, gehörte Timmermann zum Personaltableau von Wolfgang Brinkmann für die neue Arminia-Führungsspitze. Für ihn war das Amts des Vize-Präsidenten vorgesehen. Von Timmermann-Vertrauten war zu hören, der frühere Rektor habe die Befürchtung, lediglich für die Rolle einer Galionsfigur vorgesehen zu sein. Unter den obwaltenden Bedingungen bestehe für ihn die Gefahr, seinen guten Ruf aufs Spiel zu setzen.

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Mit dem Modell zur neuen Vereinsstruktur, über das heute Abend abgestimmt wird, hätte sich Timmermann abgefunden, damit Arminia noch eine letzte Chance habe, hieß es gestern in der Universität. Dort zeigte man sich erstaunt darüber, dass die Befürworter der Satzungsänderung keinen "Plan B" in der Tasche hätten, mit dem der Verein die Krise lösen könne. Die in Mitgliederkreisen kontrovers diskutierte Änderung erfolgt auf Empfehlung der Deutschen Fußball Liga (DFL). Eine strukturelle Neuordnung ist kein Muss, aber eine Soll-Bestimmung der DFL und gilt als Schritt, die Lizenz für die Saison 2010/2011 abzusichern. Viele der aktuellen Probleme im Verein seien einem strukturellen Defizit geschuldet, erklärte Noch-Präsident Hans-Hermann Schwick.

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