Arminia Bielefeld testet den Besten

Gegen Spitzenreiter Kaiserslautern spürt Trainer Eulberg "sehr viel Zuversicht"

VON CARSTEN BLUMENSTEIN UND UWE KLEINSCHMIDT
Arminia testet 

den Besten - © ARMINIA
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den Besten | © ARMINIA

Bielefeld. Mit dem 1. FC Kaiserslautern gibt es heute das Team in der Schüco-Arena zu besichtigen, das die von Arminia Bielefeld vor Saisonbeginn für sich reklamierte Stelle besetzt hat: Platz 1. Mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz drei kann Kaiserslautern heute allerdings weder sein Meisterstück noch den Aufstieg perfekt machen. Den Arminen bleibt das zweifelhafte Vergnügen der Zuschauerrolle bei teuflischen Bierduschen also erspart.

Nichtsdestoweniger glaubt Arminias Trainer Frank Eulberg fest daran, heute ab 20.15 Uhr (live in Sport1, vormals DSF) einen zukünftigen Erstligisten zu empfangen: "Das ist die beste Mannschaft der Zweiten Liga, ganz klar." Eulberg sieht in der guten und disziplinierten Abwehrarbeit der Lauterer die herausragende Stärke des Gegners. "Kaiserslautern agiert mit sechs defensiven Spielern, da stechen nicht nur Amedick und Rodnei in der Innenverteidigung heraus", so der 47-Jährige. Und für ihn hat der FCK auch den besten Spieler der Liga (Sidney Sam) und den besten Stürmer der Liga (Erik Jendrisek) im Team: "Jendrisek halte ich für stärker als Michael Thurk oder Marius Ebbers."

Im Hinspiel war Kasper Risgaard, hier gegen den Brasilianer Rodnei (r.), einer der besten Arminen. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Im Hinspiel war Kasper Risgaard, hier gegen den Brasilianer Rodnei (r.), einer der besten Arminen. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Eulberg fiebert dem Spiel dennoch entgegen: "Ich habe sehr viel Zuversicht in mir, dass wir Kaiserslautern die Stirn bieten können. Das ergibt sich aus den Trainingseindrücken und dem Auftreten der Spieler, die auf Kaiserslautern brennen." Allerdings muss er einige Änderungen vornehmen. Kapitän Rüdiger Kauf leidet an einer Wadenprellung und wird ausfallen. Für ihn steht Kevin Kerr parat, der eigens für die Lautern-Partie geschont wurde und keinen Einsatz in der zweiten Mannschaft bekam. Als Alternative kommt auch Kasper Risgaard in Frage, der seine Sache schon im Hinspiel bei der 0:1-Niederlage ansprechend machte. Seit Sonntag ist zudem der Ausfall von Arne Feick wegen einer Knieprellung Fakt. Für ihn wird wieder Markus Schuler beginnen. In München hatte der 32-Jährige eine ordentliche Partie abgeliefert. Der dritte Ausfall für das Kräftemessen mit dem Spitzenreiter ist Rechtsverteidiger Michael Lamey (grippaler Infekt). Seinen Platz können Missimiou Tourè oder Nils Fischer einnehmen.

"Mein Vorteil ist, dass mich und meine Gedanken niemand einschätzen kann", sagt Eulberg grinsend, "Kaiserslautern nicht und ihr Journalisten auch nicht. Tippt ihr mal eure Aufstellung, und dann werden wir sehen, wer am Montag auf dem Spielberichtsbogen steht."

Wir versuchen es: Eilhoff - Touré, Bollmann, Mijatovic, Schuler - Kerr - Kirch, Federico, Katongo - Fort, Berisha

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