Fans fordern: Mit Rapolder zum Aufstieg

Uwe Rapolder wird von den Arminia-Fans als Gerstner-Nachfolger favorisiert. - © ILLUSTRATION: SILKE SEPPMANN
Uwe Rapolder wird von den Arminia-Fans als Gerstner-Nachfolger favorisiert. | © ILLUSTRATION: SILKE SEPPMANN

Bielefeld (pep/rk). Drei Tage nach der desolaten Vorstellung beim 0:1 im Heimspiel gegen den Karlsruher SC hat Arminia Bielefeld die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt gezogen. Cheftrainer Thomas Gerstner wurde von seinem Posten beurlaubt, für das heutige Zweitligaspiel bei Alemannia Aachen (18 Uhr) springt Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier als Interimscoach ein.

Gerstner war im Sommer als Nachfolger von Michael Frontzeck und Interimstrainer Jörg Berger angetreten, die Mannschaft nach dem Abstieg "als Tabellenerster" zum sofortigen Wiederaufstieg zu führen. Nach einer längeren Erfolgsserie in der Hinrunde nahm der DSC Arminia für einige Zeit tatsächlich diese Position ein, rutschte mit mehreren schlechten Spielen hintereinander aber mittlerweile auf den fünften Tabellenplatz ab. "Wir sind in eine Sackgasse geraten", stellte deshalb der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Leopoldseder nach der Heimpleite gegen den KSC fest. Gesucht wird nun nach dem Mann, der die Arminia aus der Sackgasse in die richtige Richtung, also zumindest auf Relegationsplatz drei, führen soll.

In Fankreisen klar favorisiert ist Uwe Rapolder, der 2004 aus einer ähnlichen Situation mit Arminia noch den Sprung in die erste Liga schaffte. Gut 45 Prozent der über 3.100 Teilnehmer einer Online-Umfrage dieser Zeitung trauen Rapolder zu, auch ein zweites Mal den Umschwung zu schaffen. In Vorstands- und Aufsichtsratskreisen bestehen jedoch wegen des eher unrühmlichen Abgangs Rapolders aus Bielefeld zum 1. FC Köln Bedenken, den arbeitslosen Trainer zurückzuholen. Stattdessen wird über einen "ähnlichen Typus" (Michael Oenning, Lucien Favre) nachgedacht.

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