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Finanzkrise: DFL macht Arminia Auflagen

Klub-Vertreter zufrieden mit Gespräch in Frankfurt

16.02.2010 | Stand 16.02.2010, 16:06 Uhr
DFL macht Arminia Auflagen - © ARMINIA
DFL macht Arminia Auflagen | © ARMINIA

Bielefeld/Frankfurt (pep/dpa). Die Bundesliga-Lizenz für Arminia Bielefeld ist nicht in Gefahr. Mit dieser Erkenntnis kehrten am Dienstag die Klub-Geschäftsführer Detlev Dammeier und Heinz Anders sowie Aufsichtsratschef Norbert Leopoldseder vom Treffen bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) aus Frankfurt zurück. "Es war ein offenes und konstruktives Gespräch, in dem wir gemeinsam mit der DFL unser Konzept diskutiert haben", sagte Anders.

Die DSC-Vertreter haben nach eigener Aussage, Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen die aktuellen Liquiditätsengpässe behoben werden können. Die DFL hat zur Auflage gemacht, dass dies in den nächsten zwei bis maximal drei Wochen umgesetzt und mit konkreten Zahlen und Abschlüssen unterfüttert wird.

Eine Bestrafung durch die DFL stand nicht im Raum. Konsequenzen bis zum Punktabzug drohen nur, falls Arminia die Auflagen nicht erfüllt. "Ich bin optimistisch, dass wir alles umsetzten können", meinte Norbert Leopoldseder.

Es fehlen 2,5 Millionen Euro

Arminia Bielefeld hat Schulden und Verbindlichkeiten von insgesamt rund 15,5 Millionen Euro. Im operativen Geschäft der aktuellen Saison gibt es eine Finanzierungslücke von 2,5 Millionen Euro. Der DSC hat sich hauptsächlich mit dem Ausbau und der Modernisierung der Schüco-Arena übernommen. Zudem ist die Entwicklung bei den Zuschauerzahlen und den Sponsorzuwendungen nach dem Bundesliga-Abstieg unerfreulich. Allein für das Stadion sind noch 13 Millionen Euro zu tilgen. Der Verein denkt sogar an einen Verkauf des Stadions.

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