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Fans sollen dem Signal der Spieler folgen

Der nächste Gast heißt MSV Duisburg

16.02.2010
Zuversichtlich: Detlev Dammeier erwartet gegen Duisburg um die 16.000 Fans. - © FOTO: RUDOLF
Zuversichtlich: Detlev Dammeier erwartet gegen Duisburg um die 16.000 Fans. | © FOTO: RUDOLF

Bielefeld (uwe). Sechs Punkte aus zwei fußballerisch eher schaurigen, kämpferisch und emotional aber höchst bemerkenswerten Spielen: Arminia Bielefeld hat sich im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga zurückgemeldet - und macht sich nun Hoffnung auf eine anständige Kulisse beim 18-Uhr-Spiel am Freitag gegen den MSV Duisburg.

Arminias Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier jedenfalls ist zufrieden, wie die Mannschaft zuletzt auf Finanzkrise und sportliche Rückschläge reagiert hat: "Greuther Fürth kam als spielstarkes Team, das einen Lauf hatte. Den mussten wir stoppen, ohne ins Messer zu laufen. Gegen Ahlen ging es bei sehr schlechten Platzverhältnissen nicht um Fußball, sondern um Kampf. Dazu haben wir eine Halbzeit in Unterzahl gespielt. Das hat die Mannschaft angenommen und umgesetzt."

Positiv-Trend

Sportlich ist also ein Positiv-Trend zu erkennen - der auf den Tribünen lässt auf sich warten. Nach vielversprechenden 17.600 Zuschauern zu Saisonbeginn gegen Rostock und der Spitze mit 23.800 gegen St. Pauli blieb der Zuspruch gegen Koblenz (10.600) und Greuther Fürth (11.100) dramatisch unter dem Schnitt von 15.580. "In diesem Bereich sollte es gegen Duisburg liegen", sagt Dammeier. "Wer die Spiele gegen Fürth und Ahlen gesehen hat, müsste eigentlich wiederkommen. Und am besten noch einen Zuschauer mitbringen."

Um Arminias finanzielle Erst- und Zweitliga-Tauglichkeit nachzuweisen, verhandelte der Vorstand gestern auf breiter Front mit seinen Geldgebern. Beim heutigen Treffen mit der DFL in Frankfurt sollen die roten Zahlen schon reduziert sein.

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