Bielefeld Eine virtuelle Schüco-Arena

Fans wollen Arminia aus der Krise helfen

VON LENNART KRAUSE
08.02.2010 | Stand 08.02.2010, 11:38 Uhr

Bielefeld. Der erste Schock über das mehr als leere Portemonnaie der Arminia scheint bei den Fans überwunden. Der offene Brief von Geschäftsführer Heinz Anders und Sportdirektor Detlev Dammeier auf der Arminia- Homepage hat Wirkung erzielt. Im Internet sind zumindest schon zahlreiche Ideen von Fans für den "Bielefeld-Pakt" zu finden. Auch die arminia-typische Selbstironie kehrt allmählich zurück.

Internetnutzer "Arminia-Junky" glaubt, dass Spielerversteigerungen für einen Abend einen guten Erlös bringen könnten. "Ich denke da mal an unsere beiden dänischen Spieler, die immer von einigen Mädels umworben werden." Auf großen Zuspruch stößt auch die Idee von "Scotty Brown".

Er schlägt vor, ein virtuelles Stadion zu errichten. Geklaut ist die Idee vom FC Carl Zeiss Jena. Auch dort entstand die Idee aus Finanznöten. Im Internet wurde das Jena-Stadion exakt nachgebaut. Fans können mit echtem Geld für die normalen Ticketpreise einen Platz erwerben. Ein VIP-Platz etwa kostet 100 Euro. In Jena will man so einen Weltrekord aufstellen – als erster Verein ein virtuelles Stadion ausverkauft zu haben. Eine weitere Idee stammt von Internetnutzer "Block6".

Er möchte Namensschilder für Sitzplätze in der Schüco-Arena verkaufen. So könne sich jeder Fan im Stadion verewigen. Auf der Stehtribüne möchte er, dass Fußstapfen der Fans aufgemalt werden.Nicht ganz ernst zu nehmen ist der Vorschlag von "Almpuddingpizza". Er fordert eine jährlich zu zahlende Arminia-Steuer in Höhe von 100 Euro pro Einwohner.

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