Oetker, Schüco und Weber gehen auf Arminia zu

Engagement in Aussicht gestellt

Wirtschaft legt Konzept für Arminia vor - © ARMINIA
Wirtschaft legt Konzept für Arminia vor | © ARMINIA

Bielefeld (röß/-sg-). Die heimische Wirtschaft geht auf Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld zu. Wichtigster Name in diesem Konglomerat: Dr. August Oetker.

Die Konzernchefs Dirk U. Hinrichs (Schüco), Gerhard Weber und Oetker haben sich in der Schüco-Unternehmenszentrale getroffen, "um mit Unterstützung einer externen Expertengruppe über die weitere Entwicklung von Arminia Bielefeld zu beraten", wie es in einer Pressemitteilung von Schüco heißt.

Die Konzernchefs sehen Arminia als Aushängeschild für Ostwestfalen, allerdings nur, wenn der Verein sich zu einem wettbewerbsfähigen Bundesliga-Klub entwickelt.

Die Unternehmer wollen nicht aktiv in das operative Management der Arminen eingreifen. Dennoch knüpfen sie ihre Unterstützung an die Bedingung, dass die Förderer ihr Engagement auch kontrolllieren können. Weiter heißt es: "Eine Beteiligung der ostwestfälischen Wirtschaft an Arminia würde auch dazu beitragen, die Übernahme des Vereins durch einen regionsfremden Investor zu erschweren."

Oetker, Schüco und Weber gehen auf Arminia zu. - © FOTOMONTAGE: ANDREAS FAHL
Oetker, Schüco und Weber gehen auf Arminia zu. | © FOTOMONTAGE: ANDREAS FAHL

Hinrichs wurde beauftragt, vertrauliche Gespräche mit der Vereinsführung aufzunehmen. Die Partner wollen bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen tragfähigen Vorschlag erarbeiten.

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