Federico und Fort stehen bereit

Zwei Leistungsträger auf dem Weg zurück ins Team

Federico und Fort stehen bereit - © ARMINIA
Federico und Fort stehen bereit | © ARMINIA

Bielefeld (uwe). Mit den heutigen zwei Trainingseinheiten beginnt für den Zweitliga-Tabellenführer Arminia Bielefeld die Vorbereitung auf das OWL-Derby am nächsten Montag beim SC Paderborn. Zwei Arminen, die zuletzt beim 1:0-Sieg über Alemannia Aachen noch fehlten, werden demnächst im Mannschaftstraining erwartet: Mittelfeldspieler Giovanni Federico und Stürmer Pavel Fort.

Torjäger Federico ist nach seiner Gürtelrose untersucht und für gesund befunden worden. Er beginnt heute mit dosiertem Mannschaftstraining - am Mittwoch geht es ins Fitness-Studio - und soll ab Donnerstag 100-prozentig dabei sein. Ähnlich verläuft die Entwicklung bei Fort nach dessen Adduktorenreizung. Er beginnt nach seiner Reha am Donnerstag wieder: "Bei Pavel sehe ich die Pause auch als kreative Pause. Er hat gut trainiert vorher und seine Physis gehalten. Er kann sich berechtigte Hoffnungen machen, in Paderborn dabei zu sein."

Giovanni Federico, sieben Saisontore, und Pavel Fort (r.), deren drei, sollen gegen Paderborn wieder ran. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Giovanni Federico, sieben Saisontore, und Pavel Fort (r.), deren drei, sollen gegen Paderborn wieder ran. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

So weit geht Gerstner bei Federico nicht ganz. "Er ist wegen seiner Gürtelrose seit acht Tagen aus dem Training. Das ist natürlich erst einmal ein Nachteil", meint Gerstner, der es in seiner Trainerzeit "noch nie" bei einem Spieler mit dieser Viruserkrankung zu tun hatte. Aber: "Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag - bis Montag hat Giovanni ja dann noch ein bisschen Zeit", meint Gerstner. Für den Bestfall kann er sich aktuell vorstellen, dass es bei Federico "vielleicht für 60, 70 Minuten" reichen könnte. Da hilft jeder Tag: Aufgrund seiner zwei Rekonvaleszenten sieht der Trainer es "natürlich, absolut" als Vorteil an, erst am Montag (20.15 Uhr/live im DSF) in Paderborn antreten zu müssen.

Diese Zeit mit dem Bremsen einer etwaigen Euphorie verbringen zu müssen, erwartet Gerstner nicht. "Wir haben keine Euphorie, ich muss da gar nichts dämpfen. Wir wissen alle, dass wir besser spielen können als zuletzt." Trotz 18 Punkten aus sechs Spielen, die letzten fünf in der Liga ohne Gegentor, ist Gerstner nicht vollends zufrieden: "Die drei Punkte gegen Koblenz bekommen wir schließlich nicht mehr. Wir haben jetzt 21 Punkte, hätten aber 24 haben müssen, 25 oder 26 haben können. Von daher stehen wir nicht optimal da." In Koblenz hatten die Arminen eine 2:0-Führung in zehn Minuten verspielt und 2:3 verloren. Das scheint im Moment schwer vorstellbar. Schließlich steht die Null seit 491 Minuten.

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