Zeit für Veränderungen

In Fürth muss die Serie der vermeidbaren Niederlagen enden

Niederlagen-Serie 

muss enden - © ARMINIA
Niederlagen-Serie
muss enden | © ARMINIA

Bielefeld (rk). Die magische Formel für Erfolg wird beim DSC Arminia weiter 4-1-4-1 heißen. Für Trainer Thomas Gerstner macht es "keinen Sinn", die taktische Grundordnung "kaputt zu machen und über den Haufen zu werfen, nur weil wir in Koblenz in sechs Minuten alles verspielt haben".

Die 2:3-Pleite nach 2:0-Führung bei der Elf des Ex-Bielefelders Uwe Rapolder hat dennoch Wirkung hinterlassen beim Bundesligaabsteiger, wie beim folgenden 1:2 gegen den FC Augsburg deutlich zu erkennen war. Der Niederlagen-Hattrick eines Wiederaufstiegs-Anwärters wäre perfekt, wenn der DSC auch am Samstag (13.00 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth leer ausginge, die mit Benno Möhlmann gleich den nächsten früheren Arminen als Coach auf ihrer Seite weiß.

Sehr viele schnelle und technisch versierte Spieler habe Möhlmann in seinem Kader, hat Gerstner beim intensiven Studium des Fürther 3:1-Sieges in Cottbus erkannt. Trotz des somit angebrachten Respekts vor dem starken Gastgeber und der eigenen zwei Niederlagen in Folge fährt der DSC ins Frankenland, um von dort drei Punkte mitzubringen.

Arne Feick (l.) und Augsburgs Ex-Armine Marcel Ndjeng sind sich nicht einig. - © FOTO: CH. WEISCHE
Arne Feick (l.) und Augsburgs Ex-Armine Marcel Ndjeng sind sich nicht einig. | © FOTO: CH. WEISCHE

Was nur gelingen kann, wenn sich einiges ändert. Zum Beispiel bei der Aufstellung: "Wir werden nicht mit der gleichen Elf auflaufen", verrät Gerstner seinen Formationsplan. Sowohl in der Vierer-Abwehrkette (Markus Bollmann für Nils Fischer?) als auch im Mittelfeld (Kasper Risgaard für Daniel Halfar?) steht neues Personal vor dem ersten Saisoneinsatz von Anpfiff ab. Zudem möchte der Coach im Playmobil-Stadion ein anderes Auftreten seines Teams erleben. Der "eigentlich erstligareifen Abwehr" empfiehlt Gerstner erhöhte Konzentration, der Offensivabteilung mehr Konsequenz im Abschluss, auf der wichtigen Mannschafts-Mittelachse braucht er in kritischen Situationen "Leute, die es auf dem Platz regeln".
Ein recht umfangreiches Verbesserungs-Programm also für einen Verein, der wie so mancher andere Ex-Bundesligist vor ihm erkennen muss. "Wir brauchen Zeit, uns auf die neuen Anforderungen einzustellen", wie Gerstner meinte.

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