Duo mit Perspektive

Heute in Melle Härtetest für die Gaststürmer Fort und Tazemata

VON RAINER KLUSMEYER
Pavel Fort (l.) und Thierry Tazemata schauen dem Mannschaftsfototermin des DSC zu. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Pavel Fort (l.) und Thierry Tazemata schauen dem Mannschaftsfototermin des DSC zu. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Bielefeld. Im Schatten der Osttribüne - ausnahmsweise ganz leer - haben sich die Profis des DSC Arminia in einer nach Rückennummern sortierten Reihe für die obligatorischen Porträtfotos aufgestellt. Zwischen der 7 (Kasper Risgaard) und der 13 (Oliver Kirch) klafft eine nummerische Lücke. 10 (Chris Katongo) und 11 (Berat Sadik) sind noch in Urlaub, 8, 9 und 12 fehlen im Kader.
Zwei der Kandidaten auf die vakanten Offensivpositionen sehen sich das fotografische Treiben von der - somit wie immer besser als die Osttribüne gefüllten - Westtribüne an: Thierry Tazemata (26), Kameruner und gegen den VfB Fichte schon mal 45 Minuten für Arminia am Ball, sowie Pavel Fort (26), Tscheche und heute ab 19 Uhr beim Testspiel in Melle gegen Bröndby IF vor seiner schwarz-weiß-blauen Premiere.

Wie gut ihre Chancen sind, demnächst als Nachzügler ebenfalls abgelichtet zu werden, vermögen die beiden Gastspieler nicht zu beurteilen. Eine Meinung zu dem Verein, bei dem sie hospitieren, haben sie sich nach der kurzen Kennenlernphase bereits gebildet: "In der Mannschaft herrscht eine gute Atmosphäre, und das ist das Wichtigste", sagt Tazemata, und Fort nickt. Die erste Halbzeit, die der zurzeit vereinslose Tazemata für den DSC absolviert hat, kann nicht ausreichen, um das Leistungsvermögen einzustufen. "Ich habe ein halbes Jahr nicht gespielt - dafür war’s okay", erklärt der Kameruner.

Sturmkollege Fort, vertraglich an FC Toulouse gebunden, kann für den gleichen Zeitraum statistische Belege seines Profilebens vorweisen: Fünf Treffer hat der frühere U-21-Nationalspieler Tschechiens in 14 Spielen für Slavia Prag erzielt und so seinen Beitrag zum 26. Meistertitel Slavias geleistet.

DSC-Coach Thomas Gerstner geht davon aus, dass ihm die heutigen 90 Minuten gegen den dänischen Spitzenklub Bröndby wichtige Erkenntnisse über die Zweitligatauglichkeit des Aspiranten-Duos bringen werden: "Wenn nicht in diesem Spiel, wann dann?" Eine "andere Mannschaft" als beim Ortsderby will der Trainer aufbieten und möglichst lange durchspielen lassen. Radim Kucera und Thilo Versick fallen verletzt aus, ob der angeschlagene dritte Teststürmer (Ilija Spasojevic) spielen kann, ist offen.

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