Mitte Juli soll der Kader stehen

Dammeier kämpft um Eneramo

Bielefeld (pep). Detlev Dammeier geht mit großer Hoffnung in die Jahreshauptversammlung. Sollten die personellen Weichen in den Vereinsgremien gestellt werden können, dürfte auch Bewegung in seinen Arbeitsbereich kommen und die sportliche Planung für die nächste Saison in die finale Phase eintreten.

"Ich bin guter Dinge, dass am Donnerstag zum Auftakt ein neuer Trainer da sein wird", sagte Dammeier. Kandidat Nummer eins ist nach wie vor der Ex-Schalker Mirko Slomka. Mit dem neuen Coach wird Dammeier die letzten noch geplanten Transfers besprechen. "Vorbereitet" (Dammeier) sind sie. Doch der neue Mann soll auch sein Okay geben. Und er wird sich zur Situation der Co-Trainer, speziell zur Nachfolge für den nach Gladbach abgewanderten Frank Geideck äußern.

Eine Rolle spielt bei der Personalplanung nach wie vor der Nigerianer Michael Eneramo. "Ich habe versucht ihm klarzumachen, dass sich auch ein Wechsel in die zweite deutsche Liga lohnt", erzählte Dammeier von seiner Reise nach Tunis an diesem Wochenende. Der Angreifer soll 500.000 Dollar Ablöse kosten und wird offenbar auch von anderen deutschen Klubs umworben. "Als Zweitligist ist es nicht so einfach, aber ich habe ihn noch nicht abgeschrieben", meinte Dammeier.

Bis zum Trainingslager in Walchsee (ab 9. Juli) sollen möglichst alle neuen Spieler dabei sein. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte Dammeier den Kader komplett haben. Das heißt weiter, dass danach auch keine Spieler mehr abgegeben werden sollen. "Irgendwann brauche ich Klarheit, mit wem wir rechnen können, sonst bleibt uns ja auch keine Zeit mehr, selbst auf dem Markt zu reagieren", erklärt Dammeier.

Bis jetzt liege noch immer keine offizielle Anfrage nach einem der DSC-Profis vor, sagt Arminias Sport-Geschäftsführer. Gleichwohl weiß er davon, dass einige Arminen den Markt sondieren lassen. Nach den definitiven Abgängen von Leonidas Kampantais und Thorben Marx hat nun auch Daniel Riemer einen neuen Verein gefunden. Er wechselt zum Regionalligisten Preußen Münster, nachdem er bei Arminia keine Perspektive mehr hatte.

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