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Härtetest bestanden

Wichniarek lässt auf Einsatz gegen Leverkusen hoffen

VON PETER BURKAMP
06.05.2009 | Stand 06.05.2009, 15:05 Uhr
Artur Wichniarek gegen Patrick Helmes. - © FOTO: RUDOLF
Artur Wichniarek gegen Patrick Helmes. | © FOTO: RUDOLF
König Artur 

fühlt sich besser - © ARMINIA
König Artur
fühlt sich besser | © ARMINIA

Bielefeld. Die Garantie für einen Einsatz in Leverkusen gab es nicht, aber immerhin konnte Artur Wichniarek Dienstag nach dem Mannschaftstraining eine positive Tendenz vermelden.

"Ich habe keine Schmerzen verspürt. Es war alles okay, und ich fühle mich deutlich besser", sagte Arminia Bielefelds Torjäger nach einer gut 70-minütigen Trainingseinheit. Mit Spannung war der Auftritt des 32-Jährigen erwartet worden. Die Kiebitze beobachteten jeden Schritt und jede Aktion des Torjägers. Mit Erleichterung stellten sie fest, dass Wichniarek sich an allen Übungsformen beteiligte und nichts ausließ. Dies hatte der Stürmer selbst als Voraussetzung dafür benannt, um überhaupt für das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Freitagabend, Anstoß 20.30 Uhr, in Frage zu kommen.

Vor einigen Tagen war an einen Bundesligaeinsatz noch nicht zu denken. "Artur hatte große Probleme beim Schießen. Ein Einsatz gegen Stuttgart hätte da absolut keinen Sinn gemacht", sagte Michael Frontzeck. Arminias Trainer wollte nicht riskieren, dass sein bester Torschütze (12 Treffer) bis zum Saisonende ausfallen könnte. Behandlungen und dosierte Übungen zeigten jetzt ihre Wirkung.

"Wir müssen abwarten"

Nachdem er zuletzt im Heimspiel gegen Bayern München auf dem Platz stand, danach aber in Mönchengladbach und gegen Stuttgart passen musste, gilt Wichniarek nun wieder als Kandidat für den Kader. Voraussetzung ist, dass keine neuen Probleme auftreten. "Wir müssen abwarten, wie meine Muskulatur auf zwei Trainingstage hintereinander reagiert. Dann sehen wir weiter", sagte Wichniarek. Eine Rückkehr des Polen zum Saisonfinale und speziell für das Spiel in Düsseldorf gegen Leverkusen würde die Situation in Arminias Offensivabteilung entspannen.

Mit Daniel Halfar, der gegen Stuttgart seine fünfte Gelbe Karte sah, fällt ein Angreifer aus. Für ihn dürfte Vlad Munteanu in die erste Elf rücken. Noch nicht zu rechnen ist auch mit Jonas Kamper. Der Däne ließ sich gestern von Arminias Physiotherapeuten behandeln. Kamper fehlt wegen muskulärer Probleme im Adduktorenbereich nun schon fast sieben Wochen. "Ich hoffe, dass ich im Heimspiel gegen Hoffenheim am Mittwoch nächster Woche wieder auf der Bank sitzen kann", sagte Kamper.

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Für das viertletzte Saisonspiel deutet sich ein weiterer Wechsel gegenüber der Vorwoche an. Michael Lamey dürfte nach abgesessener Sperre wieder auf die rechte Außenverteidigerposition rücken.

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