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Debüt auf höchstem Niveau

Fischer besteht gegen Ribéry und Zé Roberto – bis er verletzt wird

03.11.2008 | Stand 03.11.2008, 12:44 Uhr

München (uwe). Nils Fischer stand symbolisch für das glücklose Bielefelder Unterfangen, in München einen Punkt zu ermauern. Der 21-jährige wehrte sich bei seinem Debüt in der Startelf lange erfolgreich gegen die rote Übermacht – am Ende war der eine Punkt hinfort und Fischer zu allem Übel auch noch verletzt.

Schon am Donnerstag im Training hatte sich seine Nominierung angedeutet, zwei Stunden vor dem Spiel in der Allianz-Arena hatte Fischer Gewissheit. "Es ist natürlich etwas Besonderes, in so einem Stadion in der Startelf zu stehen."

Als Rechtsverteidiger für Michael Lamey aufgeboten, hatte Fischer sich immer wieder der Supertechniker Franck Ribéry und Zé Roberto zu erwehren. Ein höheres Niveau hat die Bundesliga derzeit nicht zu bieten. Doch sowohl in Zweikämpfen als auch beim Zustellen der Räume war auf Fischer Verlass. "Er hat sich sehr ordentlich aus der Affäre gezogen", lobte Michael Frontzeck. Wohl wissend, dass ein komplettes Lahmlegen der linken Offensivseite bei Gegnern solchen Kalibers schlicht nicht möglich ist. "In der ersten Halbzeit haben wir kaum eine echte Torchance zugelassen. Wir haben kompakt gestanden", meinte der waschechte Bielefelder Fischer.

Bis weit in die zweite Hälfte ging alles gut. "Dann habe ich einen Schlag auf den Fuß bekommen, bin umgeknickt und der Knöchel wurde dick. Als ich dann Wadenkrämpfe bekommen habe, musste ich raus", sagte Fischer zu seiner Auswechslung in der 73. Minute. Da stand es noch 1:1. Dann unterlief dem für Fischer eingewechselten Rüdiger Kauf im Mittelfeld ein Ballverlust, der den Bayern den Konter zum 2:1 ermöglichte.

Für den Bayern-Sieg sorgte Ribéry, der, so Fischer, "von der Ballbehandlung und vom Tempo her eine Klasse besser ist als viele andere." Vor zukünftigen Aufgaben in der Bundesliga weiß Nils Fischer: Schwerer kann es nicht mehr werden.

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