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Wieder da: Reinhold Yabo, hier im Spiel gegen Sandhausen, feierte im Testspiel in Hannover sein Comeback. - © Dennis Angenendt
Wieder da: Reinhold Yabo, hier im Spiel gegen Sandhausen, feierte im Testspiel in Hannover sein Comeback. | © Dennis Angenendt

Arminia Bielefeld Mittelfeld-Trio meldet sich bei Arminia zurück

DSC-Trainer Uwe Neuhaus sagt, wo Reinhold Yabo, Patrick Weihrauch und Nils Seufert leistungsmäßig stehen

Peter Burkamp
12.10.2019 | Stand 11.10.2019, 21:39 Uhr

Bielefeld. Im Punktspiel in Osnabrück hatten sie schon auf der Bank gesessen und sich später warmgelaufen: Reinhold Yabo, Patrick Weihrauch und Nils Seufert griffen später dann zwar nicht mehr ein. Eine Alternative für einen Kurzeinsatz waren die Mittelfeldspieler nach längerer Verletzungspause aber allemal. Im Test beim Ligarivalen Hannover 96, den die Arminen am Donnerstagabend mit 2:1 durch Tore von Sven Schipplock und Fabian Klos gewannen, zählte das Trio zur Startelf. Patrick Weihrauch als rechter Verteidiger, Reinhold Yabo und Nils Seufert im Mittelfeld. „Im Vorfeld war klar abgesprochen, dass sich jeder meldet, wenn er merkt, jetzt gehe ich in den sauren Bereich", erklärte DSC-Trainer Uwe Neuhaus die Marschroute. Yabo hielt eine Stunde mit Yabo hielt eine Stunde mit, Weihrauch spielte bis zur 80. Minute und Seufert sogar durch. Nach unterschiedlich langen Ausfallzeiten scheinen die drei Mittelfeldspieler langsam wieder zu Alternativen für den DSC-Coach werden zu können. Weihrauch hat in dieser Saison noch keine einzige Zweitligaminute vorzuweisen. Seufert musste nach dem Spiel in Bochum Anfang August dauerhaft passen, und Reinhold Yabos letzter Auftritt war die Partie gegen Greuther Fürth Ende August. „Von ihren Verletzungen spüren sie nichts mehr", beschreibt Neuhaus den Status Quo des Trios. Um Rückschläge zu vermeiden, werden die drei Schritt für Schritt aufgebaut. Der Einsatz im Testspiel war die nächste Etappe. Inwieweit sie sich in den Kader für das Heimspiel gegen den HSV, am Montag, 21. Oktober, Anstoß 20.30 Uhr, spielen können, entscheiden die Leistungen in der kommenden Trainingswoche. Das Testspiel sei für jeden Einzelnen wichtig gewesen, sagte Uwe Neuhaus. „Für einige noch wichtiger", ergänzte er und meinte damit auch Sven Schipplock. „Er wäre ein guter Spieler für uns, wenn er topfit und gesund über einen langen Zeitraum wäre", sagte Neuhaus. Schipplock, der im 4:4:2-System an der Seite von Fabian Klos in Hannover auflief, spielte 80 Minuten und erzielte das 1:0. Angesichts der Krankengeschichte des bald 31-Jährigen mag Neuhaus keine Prognose über ein Comeback in der Liga abgeben: „Da müssen wir die nächsten Wochen abwarten."

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